Jose stirbt nach Horrorunfall auf der Arbeit „Er flehte um Hilfe” – Vater in riesigem Mixer gefangen

Es passierte in der ersten Sonntagsschicht im neuen Jahr!
Am 4. Januar bekommen Jose Fernando Partida (57) und ein Arbeitskollege den Auftrag, einen großen Industriemischer zu reinigen. Die beiden Männer arbeiten für den Chemie-Zulieferer Gowan Milling LLC in Yuma (US-Bundesstaat Arizona) nahe der Grenze zu Mexiko. Doch als sie sich gerade in der großen Maschine befinden, wird die plötzlich eingeschaltet.
Jose Fernando Partida wollte die Maschine reinigen
Joses Kollege kann sich gerade noch in Sicherheit bringen. Doch der Zweifach-Vater aus Arizona hat weniger Glück. Er ist in dem überdimensionalen Mixer gefangen, wie das Nachrichtenportal Arizona’s Family berichtet.
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„Als sie mich angerufen haben und sagten, dass es einen Unfall gegeben hat, dachte ich erst, es wäre ein kleiner Unfall passiert“, erinnert sich Joses Sohn Omar im Interview mit der lokalen Newsseite. Omar berichtet, dass sich sein Vater bereits im Inneren des Industriemischers befand. Als der Kollege gerade dazu steigen wollte, sei die Maschine plötzlich angesprungen.
Sohn ist entsetzt, was sein Vater ertragen musste
Jose hatte keine Chance. Er wird erfasst und schwer verletzt. Zwar sei der Mischer sofort abgeschaltet worden, aber bis die Rettungskräfte den Familienvater befreien können, vergehen Stunden. Wegen der gefährlichen Chemikalien in dem Betrieb muss ein Spezialteam anrücken.
„Das Traurige ist, dass er da gefangen war und die ganze Zeit um Hilfe flehte“, sagt Sohn Omar im Arizona’s Family-Interview. Auch für den Sohn ist die Vorstellung schrecklich, dass sein Vater so lange in dem Mischer festsaß und seine Schmerzen aushalten musste. „Ich finde, das hat er nicht verdient“, so der Sohn.

Erst nach fünf Stunden wird der Arbeiter geborgen
Erst nach fünf Stunden gelingt es den Rettern, den 57-Jährigen aus dem Mischer zu bergen. Er hat Knochenbrüche und Blutergüsse am ganzen Körper und wird sofort in ein Krankenhaus gebracht. Doch für Jose kommt jede Hilfe zu spät. Tagelang versuchen die Ärzte noch, ihn zu retten, aber der 57-Jährige erliegt am 10. Januar seinen schweren Verletzungen.
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Die Firma Gowan Milling LLC bestätigte in einem Statement, das mehrere US-Medien veröffentlichten, dass einer ihrer Mitarbeiter bei einem Zwischenfall am 4. Januar verletzt wurde. „Wir haben sofort unser Notfallprotokoll aktiviert“, hieß es, „unglücklicherweise starb der Mitarbeiter am 10. Januar an seinen Verletzungen. Wir sind tieftraurig über den Verlust unseres Mitarbeiters“, teilte das Unternehmen mit. Sicherheit sei immer die oberste Priorität und es wurden interne Ermittlungen eingeleitet, wie es zu dem Vorfall kommen konnte. Auch die Polizei ermittelt nach dem Tod von Jose.
Familie will toten Jose im Meer verstreuen
Laut seines Sohnes wünschte sich der 57-Jährige, dass seine Asche im Meer verstreut wird, wenn er mal sterben würde. Genau das möchte die Familie jetzt tun. Eine Cousine des toten Chemiearbeiters hat bei GoFundMe eine Spendenaktion ins Leben gerufen, um Geld für die Bestattung zu sammeln.
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„Jose war ein fröhlicher, liebevoller Mann, der die Menschen zusammengebracht hat. Er liebte das Leben, Musik, Tanzen, Fußball und mehr als alles andere liebte er seine Familie“, schreibt die Cousine. „Das Geld soll helfen, die Überführungs- und Bestattungskosten zu decken und der Familie ermöglichen, sich darauf zu konzentrieren, Joses Leben zu feiern in dieser schwierigen Zeit.“ Neben seinem Sohn Omar hinterlässt Jose auch noch eine Tochter und eine Ehefrau.
Verwendete Quellen: Arizona’s Family, GoFundMe































