Er starb beinahe durch Inferno auf der Arbeit! Sébastien wurde zur „lebenden Fackel”

Er war erst 23 Jahre alt!
Der Schweizer Sébastien Maillard arbeitet als junger Erwachsener als Lastwagenmechaniker in einem Unternehmen. Vor 25 Jahren untersucht er gerade ein Fahrzeug, als sich plötzlich ein Gemisch aus Benzin und Diesel in seiner Nähe entzündet. Sein ganzer Körper fängt Feuer, er holt sich so starke Verbrennungen, dass er umgehend in ein Krankenhaus gebracht wird. Was für ihn folgt, sind die schwersten Jahre seines Lebens.
Mehrere Monate im künstlichen Koma
Dank des schnellen Eingreifens eines Kollegen und eines Kunden kann Sébastien in letzter Sekunde von den Flammen gerettet werden. Durch das Feuer erleidet der heute 48-Jährige jedoch so schwere Verbrennungen, dass insgesamt 92 Prozent seines gesamten Körpers verbrannt sind, wie RTS berichtet.
Streaming-Tipp: Feuer, Wasser, Erde, Luft - Retter in ihrem Element jetzt bei RTL+ streamen
Trotz höllischer Schmerzen bleibt er bis zum Eintreffen der Rettungskräfte bei Bewusstsein, bis er schließlich im Universitätsklinikum Lausanne für viele Monate ins künstliche Koma versetzt wird. „Man muss darauf achten, was man jemandem im Koma sagt, manche Dinge dringen durch”, schildert Sébastien bei RTS und erinnert sich an die Zeit zurück.
Video-Tipp: Als Roman von seinem Schicksal erzählt, bricht seine Dolmetscherin zusammen!
Anzeige:Sébastien kämpft sich zurück ins Leben
Als Sébastien aus dem künstlichen Koma erwacht, wird ihm klar, dass sein Leben nie wieder so sein wird wie vorher. Er muss sich intensiv mit seinen Verbrennungen auseinandersetzen, seinen Körper nun so akzeptieren, wie er ist. Seine Partnerin Karine steht ihm dabei immer zur Seite. Die beiden sind ein eingespieltes Team und zeigen schnell, dass sie nichts auseinanderbringen kann. Die beiden heiraten damals noch im Krankenhaus. „Ich wusste sofort, dass ich nicht mehr so aussehen würde wie vorher, und als ich mich das erste Mal im Spiegel sah, hatte ich es bereits akzeptiert”, erzählt er.

Heute kann er endlich wieder ein Stück aufatmen und das Leben genießen, hat neue Kraft geschöpft. Inzwischen ist er Vater und sogar so aktiv, dass er beim New-York Marathon mitgelaufen ist, wie 20 Minuten berichtet. Aufgeben war für ihn nie eine Option. Und genau die Botschaft möchte er auch nach draußen an andere Betroffene senden. „Seid geduldig! Es wird lange dauern, aber das Leben ist schön und es lohnt sich, es zu leben.”
Verwendete Quellen: 20 Minuten, RTS


