Acht Minderjährige krachten mit Auto in AnhängerNikita (†15) stirbt bei Unfall in Nidda – Familie bittet um finanzielle Unterstützung

„Es gibt Momente, für die es einfach keine Worte gibt.“
Mit bewegenden Worten meldet sich die Familie des 15-jährigen Nikita nach dem so „schrecklichen Unglück.“ Der Jugendliche sitzt am Mittwoch (19. August) gemeinsam mit sieben Freunden im Auto seines Vaters, baut bei Nidda in Hessen einen Unfall – und verliert sein Leben. Nun bitten die Angehörigen um finanzielle Unterstützung.
Spenden sollen Nikitas Familie „Teil der Sorgen abnehmen“
Von einem Augenblick auf den anderen reißt die Tragödie mehrere Familien aus ihrem bisherigen Leben. Neben Nikita stirbt auch eine 14-Jährige, die sechs weiteren Insassen landen mit teils schweren Verletzungen im Krankenhaus. „Zurück bleiben Familien, Angehörige und Freunde, für die nichts mehr so sein wird wie zuvor“, schreibt die Cousine von Nikitas Mutter auf der Spendenseite GoFundMe.
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„In diesen schweren Stunden möchten wir nicht urteilen, nicht bewerten und keine Schuldfragen stellen“, schreibt die Angehörige weiter. „Unsere Gedanken und unser tief empfundenes Mitgefühl gelten allen Menschen, die bei diesem Unfall ihr Leben verloren haben, und allen Familien, die nun um einen geliebten Menschen trauern.“
Mithilfe der Spenden wolle man den Liebsten von Nikita „in dieser unfassbar schweren Zeit wenigstens einen kleinen Teil der Sorgen abnehmen.“
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Spendenkampagne sammelt fünfstellige Summe
Mehr als 14.700 Euro haben die Organisatoren bislang an Spenden erhalten. Jeder kleine Beitrag, aber auch das Senden von stillen Gedanken, würde in dieser schweren Zeit helfen, heißt es in der Kampagne. Im Gespräch mit RTL erzählt Nikitas Vater, dass er sich überhaupt nicht erklären könne, warum sein Sohn seinen Wagen genommen habe. Er habe keine Erfahrung, übte nie heimlich oder mit seinem Vater.
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Die Minderjährigen waren am frühen Mittwochnachmittag mit dem Mazda nach links von der Spur abgekommen, so die Polizei. Der Wagen prallte laut der Mitteilung gegen einen Anhänger, der dort gemeinsam mit einem Lastwagen für Markierungsarbeiten abgestellt war. Durch den Aufprall wurde der Anhänger demnach auf den Laster aufgeschoben, der wiederum gegen den dahinterstehenden Markierungswagen gedrückt wurde. Auch zwei Baustellenarbeiter verletzten sich dabei.
Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche, GoFundMe, afp


