„Erst mit 50 kommt man richtig im Leben an!“Ruth Moschner über Kinder, Familie und ihre Definition von Freiheit

Bei Ruth läuft das Altern ziemlich gut!
Sie ist 50, kinderfrei und hat keine Lust darauf, sich von anderen vorschreiben zu lassen, wie ein erfülltes Frauenleben auszusehen hat. Ruth Moschner spricht offen im RTL.de-Interview darüber, warum Mutterschaft für sie keine Pflicht sein darf – und zieht jetzt eine ziemlich selbstbewusste Lebensbilanz.
Ruth Moschner: „Erst mit 50 richtig im Leben“

Seit mehr als 25 Jahren gehört Ruth Moschner zu den bekanntesten Gesichtern im deutschen Fernsehen. Von den RTL-‚Freitag Nacht News‘ über ‚Grill den Henssler‘ bis zu ‚The Masked Singer‘ – die Moderatorin hat eine lange TV-Karriere hinter sich. Jetzt wird sie privat! „Ich bin biologisch kinderfrei. Ich finde, man kann sich trotzdem an der Gesellschaft und ihrer Mitgestaltung beteiligen, es sollte nur nicht eine Pflichterfüllung sein“, macht Ruth Moschner gerne deutlich. Bei einem exklusiven Event des beliebten Spieleentwicklers Wooga in Berlin legt die TV-Ikone nochmal nach.
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Für die Moderatorin bedeutet Selbstverwirklichung eben nicht automatisch, eine Familie mit Kindern zu gründen. So sagt Moschner gerne: „Es geht nicht darum, dass ich mich selbst erfülle, nur indem ich gebäre. Das wäre ja eine egoistische Handlung, zu sagen, ich habe nur ein selbsterfülltes Leben, weil ich geboren habe. Das kann ich auch anders haben.“
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Und offenbar fühlt sich die gebürtige Münchnerin mit ihrem Lebensentwurf heute wohler denn je. Beim Event zieht die 50-Jährige eine selbstbewusste Bilanz: „Das heutige ‚50‘ hat nichts mehr mit dem ‚50‘ von vor 20 Jahren zu tun. Um ehrlich zu sein, kommt man erst mit 50 richtig im Leben an und gehört zur werberelevanten Hauptzielgruppe.“ Die Freiheit, ihr Leben nach ihren eigenen Vorstellungen zu gestalten, sieht Moschner dabei keineswegs als selbstverständlich an.
Die Moderatorin, die ein leidenschaftlicher Fan von Fußball-Verein Hertha BSC ist, zu RTL: „Ich habe den großen Luxus, dass ich mir aussuchen kann, was ich machen möchte. Das habe ich mir selbst erarbeitet, ich komme ja nicht aus einem reichen Elternhaus. Vielleicht bin ich deswegen so dankbar für die Freiheit, ein klares Ja oder Nein äußern zu dürfen.“
Statt Instagram lieber zocken
Und zu dieser Freiheit gehört mit 50 offenbar auch: einfach das machen, worauf sie Lust hat. Zum Beispiel zocken. Moschner spielt nach eigener Aussage bereits seit ihrer Kindheit und ist inzwischen vor allem bei Handyspielen gelandet. Ihre klare Ansage: „Gaming auf dem Handy ist wesentlich sinnvoller, als sich die ganze Zeit auf Instagram berieseln zu lassen. Du strengst dein Gehirn an und kannst sogar noch kreativ agieren.“ Und weiter: „Bevor ich drei Stunden auf Instagram meine Zeit verschwende, zocke ich lieber.“ Mit 50 weiß Ruth Moschner also ziemlich genau, wie sie leben möchte – und vor allem, dass sie darüber selbst entscheidet.
Verwendete Quelle: eigene RTL-Recherche



