„Seine Kehle war dann verengt”Harry (18) bricht im Spanien-Urlaub zusammen und stirbt – Familie macht Vape-Öl verantwortlich

Wenn aus einem schönen Urlaub ein Horrortrip ohne Rückkehr wird!
Harry Whitton will einfach nur genießen: Sonne, Meer, Zeit mit Freundin Karina. Benidorm soll der perfekte Start in den Sommer werden. Doch nach einem Mittagessen, bei dem die beiden auch einen Cocktail trinken, geht es dem 18-Jährigen plötzlich schlecht. Sein Vater schreibt später, Harrys Hals habe sich „zusammengezogen“, der Junge bekommt immer schlechter Luft, kämpft um jeden Atemzug.
Benidorm: Schotte (18) stirbt im Urlaub nach mutmaßlicher Reaktion auf Vape-Öl – Familie warnt vor E-Zigaretten
Ärzte versuchen, ihn zu stabilisieren, doch Harry überlebt nicht. Für die Familie bricht eine Welt zusammen. Gegenüber metro.co.uk erklärt sein Vater Colin, was sie glauben, was passiert ist: „Harry hat auf etwas eine allergische Reaktion gezeigt. Wir denken es kam von seinem Vape.” Der Teenager hat kurz zuvor ein neues Vape-Öl in Benidorm gekauft – das Einzige, was sich von den Liquids unterscheidet, die er sonst benutzt.
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Der Vater schreibt offen, warum die Familie an die Öffentlichkeit geht: „Wenn eines aus dem Verlust unseres Jungen Harry entsteht, dann muss es sein, dass wir auf die Gefahren von Vapes und Ölen aufmerksam machen.“
Verdacht: Reaktion auf neu gekauftes Liquid
Im Krankenhaus erzählt Harry laut Familie, dass er erst seit einiger Zeit häufiger E‑Zigaretten nutzt und zwei verschiedene Liquids verwendet – eines davon frisch in Benidorm gekauft. Kurz danach kommen die dramatischen Symptome, sein Hals schwillt zu, er ringt nach Luft.
Die vorläufigen Obduktionsergebnisse liegen vor, endgültig ist die Todesursache offenbar noch nicht geklärt. Für die Angehörigen steht trotzdem fest: Harry reagierte auf das neue Öl – eine allergische oder toxische Reaktion, die ihn das Leben kostete. Weitere Untersuchungen sollen nun Klarheit bringen.
Familie startet Spendenaufruf – und hofft auf Bewusstsein
Zu ihrem Schmerz kommt eine bittere Realität: Der Teenager stirbt im Ausland, der Leichnam muss nach Schottland überführt, die Beerdigung bezahlt werden. Angehörige starten einen Spendenaufruf, um die Kosten für Rückführung und Begräbnis zu stemmen. Hunderte Menschen zeigen Anteilnahme, viele kennen Harry als hilfsbereiten, fröhlichen Jungen, der Fußball liebte und mitten im Leben stand.
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Vater Colin nutzt den Post nicht nur, um Spekulationen zu stoppen, sondern als Appell an andere junge Menschen: Es gebe „noch viel zu viele Unbekannte“ rund um Vape-Öle und keine Langzeitstudien zu ihren Auswirkungen. Seine Botschaft: „Bitte glaubt nicht, dass diese Öle harmlos sind.“
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Was man über Vapes und Liquids im Ausland wissen sollte
Die genauen Umstände von Harrys Tod werden weiter untersucht – klar ist aber: Der Fall macht vielen Eltern und Jugendlichen Angst. Was kann man tun, um Risiken zu verringern?
Fremde Liquids im Ausland vermeiden: In vielen Ländern gelten andere Kontrollen, Fälschungen oder „gepanschte“ Öle können im Umlauf sein. Im Zweifel nichts vor Ort kaufen.
Inhaltsstoffe ernst nehmen: Stark aromatisierte, sehr bunte Liquids oder extrem hohe Nikotinwerte sind ein Warnsignal – bei Unsicherheit lieber die Finger davon lassen.
Warnzeichen beachten: Atemnot, Engegefühl im Hals, Schwindel, Herzrasen nach dem Dampfen sind ein Notfall – sofort ärztliche Hilfe holen oder den Notruf wählen.
Eltern: Offen mit Kindern sprechen: Verbote allein bringen wenig. Wichtig ist, über Risiken, billige Liquids und Mischprodukte aus dem Internet oder aus Urlaubsländern zu reden.
Harrys Familie sagt: Wenn sein Tod nur einen Jugendlichen davon abhält, unbedacht zu einem „billigen Urlaubsvape“ zu greifen, dann sei wenigstens ein kleiner Sinn in dieser unfassbaren Tragödie.
Verwendete Quellen: bbc.com, metro.co.uk, telegraph.co.uk

































