Seine Frau schrie verzweifelt um HilfeFlug verspätet – genau das rettet Familienvater das Leben

Ein Sanitäter wird zum Schutzengel.
Für Richard Chambers (33) beginnt der Urlaub mit einem Albtraum. Am Flughafen Birmingham bricht der Familienvater vor den Augen seiner Frau und seiner drei Kinder zusammen. Dass sein Flug Verspätung hat, wird für ihn zum entscheidenden Glücksfall.
„Ohne ihn wäre Richard tot“
Eigentlich wollte die fünfköpfige Familie nur in den Urlaub nach Antalya fliegen. Doch noch vor dem Abflug erleidet Richard Chambers am Flughafen Birmingham einen Herzstillstand. Seine Frau Alex erlebt den dramatischen Moment hautnah.
„Ich drehte mich um und sah, wie er zusammenbrach“, erzählt sie der Birmingham Mail. Während ihre drei Kinder alles mitansehen müssen, beginnt für sie ein Wettlauf gegen die Zeit. Richard bekommt keine Luft mehr, läuft blau an und hört schließlich auf zu atmen.
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Alex schreit verzweifelt um Hilfe. Mehrere Menschen eilen sofort herbei. Unter ihnen befindet sich ein Rettungssanitäter, der eigentlich gerade selbst in den Urlaub fliegen wollte.
Ein Defibrillator rettet ihm das Leben
Der Sanitäter beginnt sofort mit der Wiederbelebung. Als die Herzdruckmassage zunächst keinen Erfolg bringt, läuft ein weiterer Helfer los und holt einen Defibrillator. Gemeinsam gelingt es ihnen, Richard wieder ins Leben zurückzuholen.
„Wenn dieser Sanitäter nicht dort gewesen wäre, hätte Richard nicht überlebt“, sagt seine Frau. Selbst die Ärzte hätten ihr später erklärt, dass ihr Mann unter anderen Umständen gestorben wäre.
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Besonders tragisch: Erst im Krankenhaus stellen die Mediziner fest, dass Richard an einer bislang unentdeckten erblichen Herzerkrankung leidet. Seine Schwester war erst im vergangenen Jahr im Alter von nur 39 Jahren ebenfalls an einem Herzstillstand gestorben.
Die Flugverspätung wird zum Glücksfall
Für Alex steht deshalb fest, dass es Schicksal gewesen sein muss. Ausgerechnet die Verspätung ihres Fluges habe den Rettungssanitäter überhaupt erst zur richtigen Zeit an den richtigen Ort gebracht.
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„Ich glaube, die Flugverspätung war Schicksal“, sagt sie. Weil die Erkrankung nun erkannt wurde, sollen auch weitere Familienmitglieder untersucht werden. Möglicherweise rettet Richards Zusammenbruch damit noch weiteren Angehörigen das Leben. Bis heute weiß Alex nicht, wie sie dem unbekannten Sanitäter danken soll. „Er wird vermutlich nie verstehen, wie dankbar wir ihm sind.“
Verwendete Quellen: Birmingham Mail
































