So sieht’s drinnen aus„Notting Hill“-Fans aufgepasst! Das berühmte Haus mit der blauen Tür steht zum Verkauf

Diese blaue Tür kennt wohl jeder „Notting Hill“-Fan!
Im Kino lebt William Thacker (gespielt von Hugh Grant) dahinter – im echten Leben pilgern seit Jahrzehnten Touristen zu dem berühmten Eingang im Westen Londons. Jetzt steht das Haus tatsächlich zum Verkauf. Wer hier künftig einziehen möchte, braucht allerdings ein ziemlich üppiges Budget.
Diese blaue Tür machte „Notting Hill“ weltberühmt
Im Film von 1999 wohnt Buchhändler William Thacker zusammen mit seinem Mitbewohner Spike hinter der inzwischen weltberühmten Tür. Dann verliebt er sich in Hollywood-Star Anna Scott, gespielt von Julia Roberts – und Filmgeschichte nimmt ihren Lauf.

Mehr als 25 Jahre später ist das Gebäude noch immer ein Touristenmagnet. Besucher kommen nach Notting Hill, um vor der blauen Tür Erinnerungsfotos zu schießen. Das Haus gehörte einst sogar Drehbuchautor Richard Curtis, berichtet die britische Zeitung The Sun.
Nach dem Kinostart wurde die originale blaue Tür laut The Sun versteigert – offenbar auch, um die vielen Fotojäger abzuschrecken. Anschließend bekam das Haus zunächst eine schwarze Tür. Doch irgendwann kehrte das berühmte Blau zurück.
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Für diesen Preis kann man jetzt selbst hinter der blauen Tür wohnen
Richard Curtis verkaufte die Immobilie nach der Veröffentlichung des Films. Zuletzt wechselte sie laut The Sun für 4,5 Millionen Pfund den Besitzer und wurde von Neil Hutchinson gekauft. Jetzt sucht das wohl berühmteste blaue Eingangstor Londons erneut einen neuen Besitzer – allerdings zu einem deutlich höheren Preis.
Für stolze 7,95 Millionen Pfund, umgerechnet rund neun Millionen Euro, wird die Immobilie laut des Berichts angeboten. Damit liegt der aktuelle Angebotspreis etwa 3,4 Millionen Pfund über dem letzten Kaufpreis.
Wer jetzt allerdings von Hugh Grants chaotischer Film-WG hinter der Tür träumt, dürfte überrascht sein. Denn mit dem Zuhause aus der romantischen Komödie hat das tatsächliche Innere wenig gemeinsam.
So luxuriös sieht es hinter der berühmten blauen Tür aus
Nach Informationen von The Sun wird die Immobilie über Invisible Homes angeboten – eine Plattform für Immobilien, die abseits des klassischen Marktes angeboten werden. Und die berühmte Adresse hat einiges zu bieten: Auf rund 3.000 Quadratfuß – etwa 279 Quadratmetern – verteilen sich drei Schlafzimmer und zwei Badezimmer.
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Das Herzstück soll ein riesiger Ess- und Empfangsbereich sein, der sich über stolze 14 Meter erstreckt. Außerdem gibt es eine „spektakuläre Küche”. Darüber befindet sich eine Galerie, die sich um große Teile des Raumes zieht und ein von Büchern gesäumtes Arbeitszimmer.
Und damit nicht genug: Im privaten Innenhof führt eine Wendeltreppe zu einer versteckten Dachterrasse. Umgeben von Pflanzen und alten Backsteinmauern soll sie einen abgeschiedenen Platz zum Essen über den Dächern von Notting Hill bieten.
Von der schrulligen Männer-WG, in der William Thacker im Film lebt, ist hinter der berühmten Tür also nicht viel übrig. Dafür bekommen Käufer jede Menge Londoner Luxus – inklusive einer Adresse mit echter Hollywood-Geschichte.
Nicht alle Nachbarn lieben den „Notting Hill“-Hype
Was Filmfans begeistert, geht einigen Anwohnern allerdings gehörig auf die Nerven. Jahr für Jahr strömen Touristen und Influencer in das Viertel, um die bekannten „Notting Hill“-Motive zu fotografieren. Laut The Sun klagen Anwohner darüber, dass Besucher mitten auf der Straße posieren oder sich für Fotos auf fremde Türschwellen stellen. Einige Bewohner in der Gegend sollen ihre auffälligen Häuser sogar weiß gestrichen haben, um weniger Aufmerksamkeit von Influencern zu bekommen.
Andere verglichen das Leben in der berühmten Gegend sogar mit einem Aufenthalt in „Disneyland oder im Zoo“, schreibt das Magazin. Die blaue Tür selbst sei 2023 immer wieder mit Graffiti beschmiert worden.
Ob sich der nächste Besitzer daran gewöhnen kann? Eines dürfte jedenfalls sicher sein: Auch mit einem neuen Eigentümer hinter der blauen Tür wird die Begeisterung für das berühmte „Notting Hill“-Haus wohl kaum verschwinden.
Verwendete Quelle: The Sun


