Am 12. August bietet sich die seltene ChancePartielle Sonnenfinsternis über Deutschland – von wo aus ihr das Naturschauspiel am besten sehen könnt

Die richtige Vorbereitung ist das A und O!
Am 12. August verdunkelt der Mond einen Teil der Sonne – und beschert Deutschland eine partielle Sonnenfinsternis. Doch wer das seltene Naturschauspiel sehen möchte, muss gut planen. Hier findet ihr die wichtigsten Fakten und erfahrt, von wo aus ihr die besten Chancen habt, einen Blick auf das seltene Himmelsspektakel zu erhaschen.
Sonnenfinsternis im August 2026: Seltenes Naturschauspiel über Deutschland
Über Spanien, Island und über Teilen Grönlands kommt es im August 2026 zu einer totalen Sonnenfinsternis. Bedeutet: Der Mond schiebt sich vollständig vor die Sonne und liefert damit ein seltenes Naturschauspiel. In abgeschwächter Form wird aber auch Deutschland Zeuge dieses Spektakels.
Lese-Tipp: Totale Sonnenfinsternis über Mallorca! Himmelsspektakel sorgt für neue Preis-Explosion
Je nachdem, wo man sich in Deutschland befindet, wird die Sonne am Abend des 12. August um bis zu 90 Prozent vom Mond verdeckt. Die besten Aussichten ergeben sich im Süden und Westen, schwächer ereignet sich die partielle Sonnenfinsternis über dem Norden und Osten des Landes. Laut Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) werde die 90-prozentige Verdunkelung etwa in Freiburg zu beobachten sein, in Berlin würde die Sonne demnach hingegen nur zu 85 Prozent vom Mond verdeckt.
Aber ob nun 85 oder 90 Prozent: Eine (partielle) Sonnenfinsternis ist ein seltenes Naturschauspiel, das sich laut Informationsdienst Wissenschaft (idw) auch erst im Jahr 2081 in diesem Ausmaß über Deutschland wiederholen wird. Kein Wunder, dass sich viele Menschen einen Blick auf das Himmelsspektakel im August nicht entgehen lassen wollen.
Video-Tipp: Sonnenfinsternis über Kanada, Mexiko und den USA rührt Menschen zu Tränen
Uhrzeit und bester Aussichtspunkt für die Sonnenfinsternis
Doch die partielle Sonnenfinsternis im August kommt mit einer Besonderheit daher. Wie der idw schreibt, werde das Phänomen erst abends „ungefähr zwischen 19.10 Uhr und 20.45 Uhr sichtbar sein”. Zu diesem Zeitpunkt stehe die Sonne „bereits tief am Westhorizont”, weshalb ihr euch einen möglichst erhöhten Platz mit freier Sicht für die Beobachtung aussuchen solltet.
Zwar erschwert die späte Uhrzeit die Beobachtung der Sonnenfinsternis, doch laut BfS sorge sie auch dafür, dass die Sonnenfinsternis „besonders eindrucksvoll” erscheint.
Erblindungsgefahr! Bei Sonnenfinsternis ist Vorsicht geboten
Eines ändert sich jedoch nie, ganz gleich, ob eine Sonnenfinsternis am Tag oder am Abend auftritt: Ihr solltet sie niemals ohne angemessenen Schutz beobachten.
Eine Sonnenfinsternis verleitet dazu, direkt in die Sonne zu schauen. Unter normalen Gegebenheiten würde man das niemals tun, da das Licht viel zu hell ist und man aus Reflex wegschaut. Bei der Sonnenfinsternis nimmt man das Sonnenlicht durch den Mondschatten allerdings weniger hell wahr. Doch das ist ein Trugschluss: Das Restlicht, das in euer Auge scheint, wenn ihr ungeschützt direkt hineinschaut, ist noch immer stark genug, um eure Netzhaut nachhaltig zu beschädigen. Auch eine Sonnenbrille – sei sie auch noch so dunkel – reicht niemals aus, um direkt in die Sonne zu blicken.
Greift daher immer zu einer speziellen Sonnenfinsternis-Brille der Norm DIN EN ISO 12312-2:2015, wenn ihr direkt gen Himmel schauen wollt, oder nutzt andere Hilfsmittel wie Lochkameras, um das Naturphänomen zu beobachten.
Verwendete Quelle: Bundesamt für Strahlenschutz, Informationsdienst Wissenschaft
































