Schwimmdrama im StauseeMutter und Oma sterben bei Familienausflug – weil sie Kind retten wollen!

Während eines Familienausflugs gerät ein Kind in einem Stausee in Spanien in Not. Es wird gerettet – doch der Einsatz entwickelt sich zur tödlichen Tragödie. Seine Mutter und Oma sterben beim Rettungsversuch.
An diesem Stausee endete ein Familienausflug in einer Tragödie.
TELE5 Spain

Erst pure Freude, dann der Riesenschock!
Während eines Familienausflugs gerät ein Kind in einem Stausee in Spanien in Not. Es wird gerettet – doch der Einsatz entwickelt sich zur tödlichen Tragödie.

Junge im Krankenhaus – Mutter und Oma sind tot!

Zwei Frauen sind in einem Stausee in Spanien bei dem Versuch, einen fünfjährigen Jungen vor dem Ertrinken zu retten, ums Leben gekommen. Bei den beiden Todesopfern handele es sich um die Mutter und die Großmutter des Kindes, teilte der Rettungsdienst der Region Kastilien und León im Nordwesten des Landes mit. Der Junge habe überlebt, hieß es.

Lese-Tipp: Vorsicht beim Badespaß! Die gefährlichsten Strömungen an Nord- und Ostsee

Die Tragödie ereignete sich demnach bei einem Familienausflug am sommerlichen Sonntagabend gegen 18.35 Uhr. Die Leichen der Frauen, einer 52- und einer 32-Jährigen, seien aus dem Stausee Baños de Cerrato in der Provinz Palencia rund 200 Kilometer nördlich von Madrid geborgen worden.

Streaming Tipp
RTL Aktuell
Jetzt auf RTL+ streamen

Das Kind, das laut Zeugen mit einem Bodyboard nah am Ufer des Stausees gespielt hatte, als es in Not geriet, wurde nach Angaben der Einsatzkräfte von Anglern in der Nähe eines Baumstamms gerettet. Es wurde bei Bewusstsein in ein Krankenhaus in Palencia gebracht.

Video-Tipp: RTL-Selbstexperiment: die Gefahren beim Schwimmen!

Anzeige:
Empfehlungen unserer Partner

Polizei ermittelt Ursache! Lag es an Strömungen?

Ein weiterer Familienangehöriger wurde wegen eines schweren Schockzustands medizinisch versorgt und ebenfalls in eine Klinik gebracht, berichteten die Nachrichtenagentur Europa Press und weitere Medien unter Berufung auf die Einsatzkräfte. Die Polizeieinheit Guardia Civil (Zivilgarde) ermittele zur genauen Unfallursache, hieß es.

Ein Vertreter des zuständigen spanischen Innenministeriums in der Region, Eduardo Santiago, erklärte am Montag, erste Hinweise deuteten auf einen möglichen Einfluss von Strömungen hin. Die Gegend habe einen leichten Zugang zum Wasser und werde häufig von Badegästen besucht, obwohl es sich nicht um einen offiziell zum Baden freigegebenen Strand handele. (dpa/nlu)

Verwendete Quellen: DPA