Böller, Brennpunkte, Blaulicht Silvester im Live-Ticker: Von Auto erfasst – Fünfjähriger stirbt in Neujahrstrubel
Deutschland hat ins neue Jahr gefeiert!
Doch für die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr ist der Jahreswechsel eine anspruchsvolle Zeit. Notrufe und Böllerunfälle hielten die Helfer auf Trab. Die aktuellen Entwicklungen gibt es in unserem Live-Ticker.
Lea Haberbosch
Von Auto erfasst – Fünfjähriger stirbt in Silvestertrubel
Ein fünf Jahre alter Junge ist an Neujahr kurz nach Mitternacht im Landkreis Vechta von einem Auto erfasst worden und wenig später gestorben. Das Kind lief nach ersten Erkenntnissen der Ermittler in Lohne von einem Gehweg auf die Straße, teilte die Polizei mit. Ein dort fahrender 47-Jähriger erfasste den Jungen mit seinem Wagen.
Das Kind wurde mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen, wo es wenige Stunden später starb. Während des Einsatzes versammelten sich Schaulustige an der Straße. Gegen einen 21-Jährigen und einen 17-Jährigen wurden laut Polizei Strafverfahren eingeleitet, weil sie Bilder von der Unfallstelle und den Rettungsmaßnahmen gemacht haben sollen.
Das Kind wurde mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus geflogen, wo es wenige Stunden später starb. Während des Einsatzes versammelten sich Schaulustige an der Straße. Gegen einen 21-Jährigen und einen 17-Jährigen wurden laut Polizei Strafverfahren eingeleitet, weil sie Bilder von der Unfallstelle und den Rettungsmaßnahmen gemacht haben sollen.
Anke Jonschker
Silvesternacht in Berlin verlief aggressiv – Angriffe auf Polizisten
Die Berliner Polizei ist in der Silvesternacht zu 2.340 Einsätzen alarmiert worden. Das waren knapp 200 Einsätze pro Stunde zwischen 18.00 Uhr und 6.00 Uhr morgens, wie die Polizei in ihrer Bilanz mitteilte. Insgesamt wurden etwa 800 Ermittlungen wegen verschiedener Delikte eingeleitet. Meistens ging es um Verstöße gegen das Waffengesetz und das Sprengstoffgesetz. Dazu kamen Angriffe auf Polizisten, Widerstand, Brandstiftungen, Körperverletzungen und Landfriedensbruch.
Vor allem durch die zahlreichen Angriffe mit Feuerwerkskörpern zählte die Polizei 35 verletzte Beamte, 2 davon so schwer, dass sie stationär in Krankenhäusern aufgenommen werden mussten. Bei der linken Demonstration „Silvester im Knast" in Moabit seien Polizisten „massiv mit Pyrotechnik angegriffen" worden. Kurz nach Mitternacht hätten in Kreuzberg rund 150 Menschen gezielt Flaschen und Pyrotechnik auf Polizisten geworfen. Gegen 0.20 Uhr flogen demnach Steine und Raketen aus einer Menschenmenge in Mitte auf ein Polizeiauto.
In Moabit randalierten 500 Personen auf einer Straße. Die Angriffe mit Pyrotechnik seien dabei so massiv gewesen, dass die Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr zu Brandlöschung nicht eingesetzt werden konnten. Erst ein Wasserwerfer und gezielte Festnahmen habe die Lage beruhigt. (dpa)
Vor allem durch die zahlreichen Angriffe mit Feuerwerkskörpern zählte die Polizei 35 verletzte Beamte, 2 davon so schwer, dass sie stationär in Krankenhäusern aufgenommen werden mussten. Bei der linken Demonstration „Silvester im Knast" in Moabit seien Polizisten „massiv mit Pyrotechnik angegriffen" worden. Kurz nach Mitternacht hätten in Kreuzberg rund 150 Menschen gezielt Flaschen und Pyrotechnik auf Polizisten geworfen. Gegen 0.20 Uhr flogen demnach Steine und Raketen aus einer Menschenmenge in Mitte auf ein Polizeiauto.
In Moabit randalierten 500 Personen auf einer Straße. Die Angriffe mit Pyrotechnik seien dabei so massiv gewesen, dass die Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr zu Brandlöschung nicht eingesetzt werden konnten. Erst ein Wasserwerfer und gezielte Festnahmen habe die Lage beruhigt. (dpa)
Anke Jonschker
Vorläufige Bilanz der Polizei in NRW: Einsatzkonzept ging auf
Nichtsdestotrotz war es für die rund 7.500 Einsatzkräfte eine arbeitsreiche Nacht. Insgesamt gab es 4.079 Polizeieinsätze, dies sind etwa acht Prozent weniger als vor einem Jahr.
NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU): „Die Polizei war gut vorbereitet und konnte viele Chaoten bereits frühzeitig aus dem Verkehr ziehen und ihnen Grenzen aufzeigen. Dennoch bleibt es erschütternd, dass auch in dieser Nacht wieder einmal zahlreiche Polizisten und Rettungskräfte angegriffen wurden."
Zum Tod zweier junger Männer aufgrund selbstgebauter Pyrotechnik sagt Innenminister Reul: „Die Todesfälle in Bielefeld sind tragisch, weil sie sinnloser kaum sein könnten. Meine Gedanken sind bei den Familien und Freunden der beiden jungen Männer." (mit dpa)
Anke Jonschker
Punktlandung im Saarland – Felix Valentin um 0.01 Uhr geboren
Nach aktuellem Stand (15.16 Uhr) ist der kleine Felix Valentin das Neujahrsbaby Deutschlands. Er kam eine Minute nach Mitternacht als natürliche Geburt in der Marienhausklinik in Neunkirchen-Kohlhof zur Welt. Der kleine Junge soll 3.104 Gramm wiegen und 53 Zentimeter messen, wie die Saarbrücker Zeitung schreibt.
































