Ryanair-Drama im JuliPassagier aus Flugzeug-Fenster gesogen – Ursache wohl bekannt

Ist das Rätsel jetzt gelöst?
Auf rund 6.000 Metern Höhe platzt am 10. Juli plötzlich die Scheibe in einem Ryanair-Flieger, ein Passagier wird beinahe aus dem Fenster gezogen. Nun liefern Untersuchungen erste Erkenntnisse zur Ursache.
Schultern des Passagiers hingen wohl aus dem Fenster
Ein abgebrochenes Triebwerkteil hat ersten Untersuchungen zufolge den Druckverlust während eines Ryanair-Flugs im Juli ausgelöst, bei dem ein Passagier beinahe aus dem Flugzeug gesogen wurde. Ein Flügel im rechten Triebwerk der Boeing 737-800 sei nach dem Start abgebrochen und anschließend gegen den Flugzeugrumpf gekracht, heißt es in einer am Freitag (14. August) veröffentlichten vorläufigen Analyse der US-Flugsicherheitsbehörde (NTSB). Der Aufprall habe einen Druckverlust ausgelöst.
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Die Maschine war von Thessaloniki in Griechenland aus in Richtung Memmingen in Deutschland gestartet. Über Nordmazedonien wurde ein Fenster beschädigt und ein Passagier beinahe hinausgesogen. Der Kopf und die Schultern des Mannes befanden sich nach Aussage einer Mitreisenden bereits außerhalb des Fliegers, bevor er von andere Passagieren zurückgezogen wurde.
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Passagier musste verletzt in Krankenhaus
Der Mann, den griechischen Behörden zufolge ein Serbe, wurde verletzt und mit Schürfwunden ins Krankenhaus gebracht. Das Flugzeug des US-Herstellers kehrte nach Thessaloniki zurück, die Passagiere flogen in einer Ersatzmaschine nach Memmingen.
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Die Experten der US-Behörde fanden die Überreste eines Vogels in dem beschädigten Triebwerk. Sie folgerten daraus jedoch nicht direkt, dass der Vogel für den abgebrochenen Flügel verantwortlich war. Die am Freitag veröffentlichte Analyse ist vorläufig, die vollständige Untersuchung des Vorfalls kann bis zu zwei Jahre dauern. (fkl/afp)
Verwendete Quellen: afp




