Hier im Liveticker nichts verpassenDas Quadrell bei RTL - Weidel zu Scholz: „Sie können mich beleidigen, wie Sie wollen”
Das gab es so noch nie.
Eine Woche vor der Bundestagswahl treffen sich die Kanzlerkandidaten der vier aussichtsreichsten Parteien zum Schlagabtausch. Hier könnt ihr das Quadrell mit Olaf Scholz (SPD), Friedrich Merz (CDU/CSU), Alice Weidel (AfD) und Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen) im Liveticker verfolgen. Wer kann punkten? Wer gerät unter Druck? Wie glaubhaft sind die Kandidaten? Die Kollegen von stern.de bieten dazu einen Faktencheck an, den ihr hier findet.
Lese-Tipp: Stellt eure Fragen direkt an die Programme der Parteien
Alle Infos zum Quadrell der Kanzlerkandidaten gibt es hier im Liveticker
Camilla Koziol
VIDEO: Der Bierdeckel holt Merz im Quadrell ein
Die Vergangenheit holt Friedrich Merz ein: In der Viererrunde bei RTL zückt Moderator Günther Jauch ein besonderes Requisit.
Camilla Koziol
VIDEO: Robert Habeck - Abschlussrede in unter 60 Sekunden
"Die Lage ist zu ernst. Der Druck ist zu hoch" - das sagte Robert Habeck zum Abschluss des Quadrells.
Camilla Koziol
VIDEO: Olaf Scholz - Schlusswort in unter 60 Sekunden
"Made in Germany"-Bonus und Co.: Die letzten Worte von Kanzler Scholz im Quadrell bei RTL.
Camilla Koziol
VIDEO: Alice Weidel - Schlusswort in unter 60 Sekunden
Zum Schluss hatten alle Kandidaten 60 Sekunden Zeit für ein Schlusswort. Das sagte Alice Weidel.
Camilla Koziol
VIDEO: Friedrich Merz - Abschlussrede in unter 60 Sekunden
Wirtschaftsschwäche bekämpfen, aber ohne AfD, und für bessere Stimmung sorgen: Unter andrem das sagte Friedrich Merz zum Abschluss des Quadrells.
Camilla Koziol
VIDEO: Frage an Merz - Mit wem würden Sie koalieren?
Unions-Kanzlerkandidat Friedrich Merz sieht SPD oder Grüne als mögliche Koalitionspartner nach der Bundestagswahl. Das machte Merz in der TV-Viererrunde bei RTL deutlich. Eine Woche vor der Wahl liegt die Union in Umfragen klar vorne.
Camilla Koziol
VIDEO: Kanzlerkandidaten sind im Quadrell Jauchs Gäste bei WWM
Die TV-Viererrunde der Kanzlerkandidaten bei RTL hat sich kurzzeitig in die Quizshow "Wer wird Millionär?" verwandelt. Schlagabtausch-Moderator Günther Jauch, der seit Jahrzehnten auch den Quizklassiker präsentiert, stellte plötzlich den Kanzlerkandidaten Olaf Scholz (SPD), Friedrich Merz (CDU), Robert Habeck (Grüne) und Alice Weidel (AfD) diese Frage: "Wieviel Prozent der Beamten arbeiten bis zur gesetzlichen Altersgrenze?"
Camilla Koziol
VIDEO: Scholz, Habeck, Merz distanzieren sich von AfD in Ukraine-Frage
In der Debatte über den russischen Überfall auf die Ukraine zeigt sich im RTL/ntv-Quadrell eine deutliche Kluft zwischen SPD, Union und Grünen einerseits und der AfD andererseits. Während AfD-Co-Chefin Alice Weidel kritisiert, Deutschland werde wegen der Waffenlieferungen an die Ukraine von Russland nicht mehr als neutral wahrgenommen, kontert Unions-Kanzlerkandidat Friedrich Merz: "Wir sind nicht neutral. Wir sind auf der Seite der Ukraine, wir verteidigen die politische Ordnung, die wir haben." Grünen-Kanzlerkandidat Robert Habeck betont, dass die Parteien der Mitte in der Ukraine-Politik im Grundsatz einig seien und nur über die Mittel der Hilfe für die Ukraine streiten. Er wirft der AfD zu große Nähe zu Russland vor.
Dimitri Blinski
Wer war am besten?
Darüber diskutieren jetzt Frauke Ludowig und Nikolaus Blome mit Promis wie Let's-Dance-Juror Joachim Llambi, dem RTL-Nachrichten-Urgestein Peter Kloeppel, Panagiota Petridou, Ruth Moschner und dem Journalisten Micky Beisenherz.
Camilla Koziol
VIDEO: Opposition oder Dschungelcamp?
Unions-Kanzlerkandidat Friedrich Merz (CDU) zeigte sich zunächst verwundert über die Frage nach dem RTL-Reality-Format "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!", in dem Promis gegeneinander antreten. Dann sagte er: "Lieber Jahrzehnte in der Opposition als zehn Tage im Dschungelcamp." Dem schloss sich Grünen-Kanzlerkandidat Robert Habeck an. Kanzler Olaf Scholz (SPD) sagte: "Ich will auch nicht ins Dschungelcamp." Er fügte hinzu, er habe die Sendung schon einmal gesehen.
Dimitri Blinski
Schluss...
Alle vier Kandidaten haben versucht in ihren jeweiligen Abschlussstatement direkt in die Kamera noch mehr Wähler von sich zu überzeugen. Bei den Redezeiten liegt Olaf Scholz vorn. Am wenigsten hat Alice Weidel gesprochen.
Dimitri Blinski
"Wer wird Millionär"-Frage
Wie viele Prozent der Beamten arbeiten bis zur Altersgrenze fragt Jauch in die Runde? Es gibt vier verschiedene Antwortmöglichkeiten. Überraschende Antwort: Gerade einmal 20 Prozent arbeiten bis zur Rente durch.
"Da wären Sie eine Runde weiter, Herr Scholz", sagt Günther Jauch. Denn der Kanzler hat die kurze "Wer wird Millionär"-Einlage souverän für sich entschieden. "Genau das ist mein Plan", sagt Scholz.
"Da wären Sie eine Runde weiter, Herr Scholz", sagt Günther Jauch. Denn der Kanzler hat die kurze "Wer wird Millionär"-Einlage souverän für sich entschieden. "Genau das ist mein Plan", sagt Scholz.
Dimitri Blinski
Stichwort Wohnungsmangel
Mietpreisdeckel und Mietpreisbremse haben nicht funktioniert, sagt Jauch in Richtung Scholz. Was nun? Der Kanzler pocht vor allem auf einen Mentalitätswechsel. "Wir können nicht mehr Wohnungen haben wollen und dagegen sein, dass die auch in der Nachbarschaft gebaut werden. Das klinge nach einer Bürgerschelte, wendet Jauch ein. "Keine Bürgerschelte", entgegnet Scholz. Nur ein moralischer Appell.
Dimitri Blinski
Alice Weidel mit Frau und Kindern in Deutschland gemeldet
Alice Weidels Frau hat die schweizerische Staatsbürgerschaft. Die AfD-Co-Vorsitzende hat zwei Wohnsitze, einen in Deutschland und einen in der Schweiz. Sie stellt aber klar: "Ich bin in Deutschland gemeldet, habe hier meinen Wohnsitz, meine Frau im Übrigen auch, die Kinder auch. Ich zahle hier meine Steuern." Weidel sagt auch, dass sie nur die deutsche Staatsbürgerschaft habe. Ihr Hauptwohnsitz soll Überlingen am Bodensee sein.
Dimitri Blinski
Kein Gedächtnisverlust bei Cum-Ex - Gelächter hinter den Kulissen im Foyer des Quadrells
Jauch: "Was ärgert Sie mehr, ihr Cum-Ex-Gedächtnisverlust oder dass Musk Sie doof findet?" Scholz: "Da ich kein Gedächtnisverlust hatte, sondern berichtet habe, was ich weiß, und alle rausgekriegt haben, dass ich alles ordentlich gemacht habe, finde ich es schwierig, dass Herr Musk sich so äußert."
Merz wundert sich, Scholz könne den Gedächtnisverlust doch nicht bestreiten. Macht Scholz aber - und weiter mit Musk: "Aber ehrlicherweise: Ich ärgere mich nicht, konservative und manchmal auch sehr rechte Unternehmer haben die SPD schon im 19. Jahrhundert nicht gut gefunden, was soll sich daran ändern.
Im Foyer erntet diese Aussage unter den Zuschauern laute empörte Rufe und Gelächter. Jauch lässt Scholz aber nicht so schnell vom Haken. "Aber dass der Satz 'Ich erinnere mich nicht', im Cum-Ex-Prozess öfter über ihre Lippen kam...", fängt Jauch an, doch Scholz unterbricht: "Es gab keinen Cum-Ex-Prozess." Es sei sowieso rausgekommen, dass es sich nicht bewahrheitet habe, deswegen könne man das auch mal ruhen lassen, so Scholz schnippisch.
Merz wundert sich, Scholz könne den Gedächtnisverlust doch nicht bestreiten. Macht Scholz aber - und weiter mit Musk: "Aber ehrlicherweise: Ich ärgere mich nicht, konservative und manchmal auch sehr rechte Unternehmer haben die SPD schon im 19. Jahrhundert nicht gut gefunden, was soll sich daran ändern.
Im Foyer erntet diese Aussage unter den Zuschauern laute empörte Rufe und Gelächter. Jauch lässt Scholz aber nicht so schnell vom Haken. "Aber dass der Satz 'Ich erinnere mich nicht', im Cum-Ex-Prozess öfter über ihre Lippen kam...", fängt Jauch an, doch Scholz unterbricht: "Es gab keinen Cum-Ex-Prozess." Es sei sowieso rausgekommen, dass es sich nicht bewahrheitet habe, deswegen könne man das auch mal ruhen lassen, so Scholz schnippisch.
































