Grauenhafter Verdacht in ÖsterreichMann betäubt Ehefrau und lässt sie vergewaltigen - jetzt ist sie tot

Ein österreichisches Polizeiauto (Symbolbild)
Die Polizei hat einen zweiten Tatverdächtigen festgenommen (Symbolbild)
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von Philipp Petersdorff

Eine 40-Jährige wird schwer verletzt in ihrem Haus in Oberösterreich gefunden und stirbt.
Ihr Ehemann gerät unter Verdacht. Nun sitzt ein zweiter Mann in Untersuchungshaft – und Medien berichten über erschütternde Details aus sichergestellten Chats.

Ehemann spricht von einem Unfall bei sexuellen Handlungen

Ende Juni finden Einsatzkräfte eine 40-jährige Frau mit schweren, stark blutenden Verletzungen in ihrem Wohnhaus in Marchtrenk bei Wels. Die Rettung kann nichts mehr für sie tun. Eine Obduktion offenbart massive Verletzungen im Genital- und Bauchbereich. Die Staatsanwaltschaft Wels ermittelt gegen ihren 50 Jahre alten Ehemann wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs einer wehrlosen Person mit Todesfolge.

Der Ehemann räumt nach Angaben des ORF sexuelle Handlungen ein. Er stellt den Tod seiner Frau jedoch als Unfall dar und gibt an, dass sie stark betrunken gewesen sei. Schon im Juli ordnet die Justiz Untersuchungshaft gegen den 50-Jährigen an. Zu den Vorwürfen äußert er sich bei einer späteren Haftverhandlung nicht.

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Nun nehmen die Ermittlungen offenbar eine weitere Wendung. Wie Der Standard berichtet, sollen auf dem Handy des Ehemanns Chats entdeckt worden sein. Diese sollen darauf hindeuten, dass die Frau mehrfach betäubt worden sein könnte. Der 50-Jährige soll sich dem Bericht zufolge mit einem weiteren Mann über sexuelle Missbrauchshandlungen ausgetauscht haben.

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Zweiter Verdächtiger sitzt ebenfalls in Untersuchungshaft

Bei diesem Mann handelt es sich laut Medienberichten um einen 51-Jährigen aus der Umgebung. Er soll in der Nacht, in der die Frau starb, ebenfalls im Haus gewesen sein. Dass gegen den Mann ermittelt wird und auch er inzwischen in Untersuchungshaft sitzt, bestätigte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Wels, wie Der Standard berichtet.

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Noch wesentlich weiter gehen Berichte von oe24. Demnach bestehe der Verdacht, dass der Ehemann seine Frau bewusst betäubt haben könnte, damit andere Männer sie sexuell missbrauchen. Außerdem wird dort über mögliche weitere Beteiligte und sogar ein Netzwerk berichtet, in dessen Rahmen Männer gegen Bezahlung Zugang zu der wehrlosen Frau erhalten haben könnten. Diese besonders schwerwiegenden Vorwürfe sind bislang nicht von der Staatsanwaltschaft bestätigt.

Verwendete Quellen: Der Standard, ORF, oe24