RTL trifft Westerwelles Witwer zehn Jahre nach dessen Tod„Guido hat immer gesagt: ’Vergesst mir das Lachen nicht’”
Nein - er wird sicher nicht vergessen!
Zehn Jahre ist Ex-Außenminister Guido Westerwelle jetzt tot, er starb an Krebs. Heute (18. März) erinnerte seine Stiftung, die Westerwelle-Foundation, an ihn. Ex-Kanzlerin Angela Merkel kam, Ex-Präsident Joachim Gauck - sogar Oliver Pocher. Und mittendrin: sein Witwer, Michael Mronz, der die Stiftung führt. Sie kümmert sich um junge Gründer in Afrika. Wir haben mit Michael Mronz gesprochen – und gemerkt, wie präsent seine große Liebe noch ist.
„Ein sehr emotionaler Tag”
„Natürlich ist das ein sehr emotionaler Tag”, sagt Michael Mronz und schaut freundlich. Zehn Jahre nach dem Tod von Guido Westerwelle ist für ihn vor allem eines klar: Diese Liebe endet nicht mit einem Datum. Wenn er von seinem Ehemann spricht, klingt nichts nach vergangenem Kapitel, sondern nach etwas, das ihn bis heute trägt. Guido sei für ihn der Mensch gewesen, der Freiheit und Verantwortung nicht nur politisch, sondern auch privat vorgelebt habe. „Und das ist, glaube ich, gerade in diesen Tagen besonders wichtig”, sagt Mronz. Es gebe ihm auch heute noch Halt.
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Der Todestag ist für ihn trotzdem ein Ausnahme-Tag. Guido habe immer gesagt: „Vergesst mir das Lachen nicht.“ Sich nur in Trauer zu verlieren, würde ihn nicht zurückbringen – diesen Gedanken hat Westerwelle ihm früh mitgegeben. Beide haben offen darüber gesprochen, was passieren könnte. Aus dieser Offenheit wurde so etwas wie ein Versprechen: Wir haben nur dieses eine Leben, also leben wir es – auch dann weiter, wenn einer gehen muss.

„Es gilt, das Leben nach vorne zu leben”
„Und so gesehen: Wir alle haben ein Leben. Also gilt es, das Leben nach vorne zu leben”, erklärt Michael Mronz, der in Vielem das Werk seines Ehemanns fortführt. „Und das ist etwas, was er mir aufgegeben hat. Und das ist das, was mich auch jeden Tag begleitet.”
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Vier Startup-Häuser hat die Westerwelle Foundation in Afrika schon auf den Weg gebracht. Ein Fünftes folgt jetzt in Ghana. Junge Menschen bekommen hier Hilfe, um ihr eigenes Business an den Start zu bringen. Und so wirkt das Erbe von Mronz’ Ehemann Guido Westerwelle fort, ganz greifbar. (tbe)
Verwendete Quelle: eigene RTL-Recherche






























































