„Er packte ihr Gesicht und fing an, sie zu zerfleischen”Lonie (1) nach Hundeattacke völlig entstellt

Was als Familienausflug geplant war, entwickelte sich zu einem Albtraum.
Die einjährige Lonie ist bei einem Hundeangriff in Las Vegas (US-Bundestaat Nevada) schwer verletzt worden. Die Familie des Mädchens ist traumatisiert.

Hund greift Mädchen unvermittelt an

Es ist der letzte Tag vor den Ferien. Lonie und ihre Familie wollen bowlen gehen und freuen sich auf den Ausflug. Sie sind im Haus eines Familienmitglieds und wollen gerade aufbrechen, als das Unfassbare geschieht. „Meine Frau geht mit dem Baby die Treppe herunter – da kommt der Hund durch die Hintertür angestürmt und greift unvermittelt an”, erzählt Lonies Vater Richard McNeal dem TV-Sender News 3. „Ich sah das Blut herauskommen. Schon bei dem Anblick dachte ich, dass sie es nicht schafft.”

Las Vegas: Auch Lonies Geschwister wollten den Hund losreißen

Der Rüde beißt sich in Lonies Gesicht fest. „Er packte ihr Gesicht und fing an, sie zu zerfleischen”, erinnert sich McNeal an den schrecklichen Moment. Mit vereinten Kräften versuchen die Anwesenden, den Kiefer des Hundes vom Gesicht des Kindes zu lösen. „Richard hat es versucht, mein Bruder hat es versucht”, erzählt Lonies Mutter Tyreisha Hendrickson. „Meine Tochter und mein Sohn, zehn und sechs Jahre alt, schlugen ihm auf den Rücken und hielten ihm die Füße fest, um ihn loszureißen.” Die Szene habe sie „aus dem Blickwinkel einer Kamera beim Horrorfilm-Dreh” erlebt.

Als Lonies Mutter versucht, den Mund des Hundes Mund aufzubrechen, beißt er sie in die Hand. Doch statt sich loszureißen, denkt Hendrickson nur an ihre Tochter. „Ich schob meine Hand so weit hinein, wie ich konnte.” In der Hoffnung, dass der Hund von Lonie ablässt, was er irgendwann zum Glück auch tut.

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Hund unter Quarantäne gestellt

Lonie hat im Gesicht zahlreiche Wunden davongetragen; die vom Hundebiss verursachten Narben werden womöglich ein Leben lang zu sehen sein. „Wir versuchen derzeit unser Bestes, um ihr die bestmögliche Pflege zukommen zu lassen”, sagt Lonies Mutter

Die Familie hofft auf Spenden, um die Behandlungskosten bezahlen zu können. Und lobt die Widerstandsfähigkeit ihrer kleinen Tochter, die ihren zweiten Geburtstag trotz allem mit großer Freude feiert. Der Hund wurde der der Familie zufolge von der Tierschutzbehörde unter Quarantäne gestellt. (bst/kko)