Anklage erhobenHorror-Vorwurf gegen Ärztin – hat sie ihr eigenes Kind (5) betäubt?

Eine Ärztin aus Lippstadt soll ihr Kind mehrfach ohne ersichtlichen Grund betäubt haben (Symbolbild).
Eine Ärztin aus Lippstadt soll ihr Kind mehrfach ohne ersichtlichen Grund betäubt haben (Symbolbild).
Monika Skolimowska/dpa-Zentralbi

Betäubungsmittel in der Nuckelflasche?
In ihrem Job als Ärztin rettet die 36-jährige Mutter aus Lippstadt (NRW) regelmäßig Leben, doch ausgerechnet ihr eigenes Kind soll sie vernachlässigt und gefährdet haben! Die Staatsanwaltschaft Paderborn hat nun Anklage erhoben.

Ärztin aus Lippstadt vor Gericht – wegen gefährlicher Körperverletzung und Misshandlung

Die Vorwürfe wiegen schwer: Eine Ärztin aus Lippstadt soll ihr Kind mehrfach ohne ersichtlichen Grund betäubt haben, berichten lokale Medien wie das Westfalen-Blatt. Die Ermittler werfen der Frau gefährliche Körperverletzung und Misshandlung von Schutzbefohlenen vor, heißt es weiter.

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Auf Nachfrage von RTL bestätigt die Staatsanwaltschaft Paderborn die Anklageerhebung gegen die 36-jährige Medizinerin. Demnach soll die Mutter aus Lippstadt im Sommer 2023 ihrem Kind Medikamente verabreicht haben. Weitere Details nennt die Staatsanwaltschaft nicht. Im Februar muss sich die Ärztin jedoch vor Gericht verantworten. Bis dahin befindet sie sich auf freiem Fuß, heißt es weiter. Zum genaueren Tatablauf oder zu einem möglichen Motiv äußert sich die Staatsanwaltschaft nicht.

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Ärztin angeklagt: Hat sie ihren Sohn betäubt?

Wie Radio Lippe jedoch berichtet, soll dem fünfjährigen Kind mehrfach eine Nuckelflasche gegeben worden sein, in der sich mutmaßlich ein beruhigendes Mittel befand. Das Kind sei kurz nach dem Trinken für mehrere Stunden nicht mehr ansprechbar gewesen, heißt es weiter.

Gibt es auch in eurem Leben häusliche Gewalt? Unter der kostenlosen Nummer 08000 – 116 016 oder unter www.hilfetelefon.de findet ihr Menschen, mit denen ihr darüber sprechen könnt.

Verwendete Quellen: Westfalen-Blatt, Radio Lippe, eigene RTL-Recherche