Kollegen versuchten vergeblich, ihn zu retten Zollmitarbeiter (27) stürzt bei Schwarzarbeitskontrolle ab und stirbt

Einsatzkräfte des Zolls nahmen den 65-Jährigen am Dienstag fest. (Symbolbild)
Ein Zollbeamter ist bei einem Einsatz in Nordrhein-Westfalen ums Leben gekommen. (Symbolbild)
Ralf Hirschberger/dpa

Von diesem Einsatz kehrt er nicht mehr zurück.
Bei einer Schwarzarbeitskontrolle in Nordrhein-Westfalen kommt ein junger Zollbeamter ums Leben. Seine Kollegen versuchen noch, ihn zu retten – ohne Erfolg. Die Polizei ermittelt zu den genauen Umständen des tödlichen Unglücks.

Tödlicher Sturz bei Einsatz in Korschenbroich

Der tödliche Unfall ereignete sich am Mittwochmorgen gegen 10.30 Uhr bei einer Schwarzarbeitskontrolle in einer Lagerhalle in Korschenbroich (Rhein-Kreis Neuss). Nach Informationen des Hauptzollamts Krefeld stürzte der 27-jährige Zollbeamte aus großer Höhe ab.

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Nach RTL-Informationen versuchten seine Kollegen noch, ihn zu retten. Trotz der eingeleiteten Rettungsmaßnahmen starb der junge Mann noch am Einsatzort. Seine Familie wurde inzwischen informiert.

Warum es zu dem tödlichen Sturz kam, ist bislang unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und muss die genauen Umstände des Unglücks klären. Weitere Informationen werden im Laufe des Tages vom Hauptzollamt Krefeld erwartet.

Gewerkschaft trauert um verstorbenen Kollegen

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) – Fachgruppe Zoll – reagierte mit einem Trauerpost auf Instagram auf den Tod des Beamten.

„Wir trauern um einen Kollegen, der gestern im Einsatz bei seiner Pflichterfüllung ums Leben kam“, schreibt die Gewerkschaft. Weiter heißt es: „Unser Mitgefühl und unsere Gedanken sind bei seiner Familie, den Angehörigen, den Freunden und den Kolleginnen und Kollegen.“

Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche, Instagram