Mindestens ein ToterFähre in Indonesien vermisst – Retter suchen nach rund 140 Passagieren

Rettungskräfte suchen nach den Vermissten (Symbolbild)
Rettungskräfte suchen nach den Vermissten (Symbolbild)
Veri Sanovri/XinHua/dpa

Die Verbindung zu dem Schiff brach am frühen Sonntag bei schlechtem Wetter ab.
In der Javasee vor Indonesien suchen Rettungskräfte nach der „Virgo Transport 8“. Auch ein Hubschrauber kommt zum Einsatz, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Was genau mit der Fähre und den 243 Menschen an Bord passiert ist, war zunächst unklar.

Letzte bekannte Position rund 150 Kilometer vor dem Ziel

Such- und Rettungskräfte sind laut AFP zur geschätzten letzten bekannten Position der Fähre unterwegs. Nach Angaben der Rettungsbehörde von Banjarmasin befand sich die Fähre am frühen Sonntagmorgen (13. September) etwa 150 Kilometer vor der Hafenstadt. Dort hätte die Überfahrt enden sollen.

Wie die dpa unter Berufung auf die Behörde meldet, riss die Funkverbindung ab, nachdem das Schiff in raue See geraten war. Auch AFP berichtet von schlechtem Wetter während der Fahrt. Insgesamt waren 243 Menschen an Bord, darunter die Besatzungsmitglieder.

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Andere Schiffe nehmen Dutzende Überlebende auf

Schiffe in der Nähe konnten Dutzende Menschen lebend bergen. Nach Angaben des Leiters der regionalen Rettungsbehörde wurden bislang 103 Menschen gerettet, ein Mensch starb. Das berichtet Reuters. Die Überlebenden sollen in einen Hafen in Ost-Java gebracht werden. Die Angaben zur Zahl der Geretteten unterscheiden sich allerdings. Die dpa berichtet auch von 115 Menschen in Sicherheit. Sie bezieht sich dabei auf örtliche Medien, die einen Hafenmanager zitieren. Eine einheitliche Zahl geht aus den vorliegenden Meldungen nicht hervor.

Reuters spricht von rund 140 Menschen, nach denen noch gesucht wird.

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Fähre in Indonesien war zwischen Java und Borneo unterwegs

Die „Virgo Transport 8“ hatte die Großstadt Surabaya auf der Hauptinsel Java am Samstag verlassen. Ziel war das knapp 500 Kilometer entfernte Banjarmasin in der Provinz Süd-Kalimantan auf Borneo. Die Strecke führt durch die Javasee.

Für den Inselstaat mit seinen mehr als 17.000 Inseln sind Fährverbindungen besonders wichtig. Sie bringen Menschen und Waren von Insel zu Insel. Laut Reuters sind Schiffsreisen dort deutlich günstiger und leichter verfügbar als Flüge. (lha)

Verwendete Quellen: dpa, afp, reuters