Irrer Zwischenfall bei HagenowFrau zertrümmert ICE-Scheibe – dann zieht sie die Notbremse und steigt aus!

Diese Randale macht fassungslos.
Mitten auf der Fahrt von Hamburg nach Berlin eskaliert plötzlich die Situation in einem ICE. Eine Frau (31) greift zum Nothammer und zertrümmert die Scheibe. Damit jedoch nicht genug: Anschließend zieht sie die Notbremse. Der Zug hält auf freier Strecke – und die Frau? Sie steigt aus.
31-Jährige schlägt Scheibe im ICE 873 kaputt – und betätigt die Notbremse
Der ICE 873 ist am Mittwochabend (2. September) mit rund 300 Reisenden auf dem Weg von Hamburg nach Berlin. Doch kurz nach der Durchfahrt des Bahnhofs Hagenow Land ist die Fahrt plötzlich vorbei: Eine 31-Jährige beschädigt eine Außenscheibe des Zuges mit einem Nothammer und betätigt anschließend die Notbremse. Das teilt die Bundespolizeiinspektion Rostock in einer Pressemeldung mit.
Der ICE kommt daraufhin rund 1,5 Kilometer westlich des Bahnhofs zum Stillstand – mitten auf freier Strecke. Doch damit ist der ungewöhnliche Zwischenfall noch längst nicht vorbei.

Randaliererin steigt aus ICE und läuft in den Gleisbereich
Nachdem der Zug zum Stehen gekommen ist, soll die 31-Jährige nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei plötzlich ausgestiegen sein. Ob sie von Anfang an den Zug verlassen wollte? Das ist bislang unklar. Schließlich hielt sich die Passagierin lediglich kurzzeitig außerhalb des Zuges auf – beziehungsweise auf den Gleisen. „Wenig später kehrte die Frau in den ICE zurück”, heißt es in der Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Rostock.
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Der ICE fährt anschließend zurück zum Bahnhof Hagenow Land. Dort stellen Einsatzkräfte der Bundespolizei die deutsche Staatsangehörige und bringen sie für weitere Maßnahmen zur Dienststelle.
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300 ICE-Reisende müssen Fahrt abbrechen – 15 Züge sammeln insgesamt 541 Minuten Verspätung
Für die anderen Passagiere ist die Reise damit ebenfalls vorerst vorbei. Wegen der beschädigten Scheibe beendet die Deutsche Bahn die Fahrt des ICE in Hagenow Land. Rund 300 Reisende sind davon betroffen.
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Und der Vorfall zieht noch größere Kreise: Die Strecke bleibt laut Bundespolizei von 20.21 Uhr bis 21.08 Uhr gesperrt. Bei insgesamt 15 Zügen summieren sich die Verspätungen auf satte 541 Minuten. Dazu kommen drei Teilausfälle.
Die Bundespolizei bezeichnet die 31-Jährige als polizeibekannt. Gegen sie wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Was hinter ihrem Verhalten steckt, muss nun untersucht werden.
Verwendete Quellen: Bundespolizeiinspektion Rostock






























