Buchungssysteme funktionieren nicht richtig Cyberangriff auf die Deutsche Bahn löst IT-Störung aus

Es gibt schon wieder Probleme!
Eine Reise planen, Fahrkarten kaufen – das machen viele Fahrgäste auf der Website oder in der App der Bahn. Doch damit gab es am Mittwoch (18. Februar) plötzlich Probleme. Die Störungen der Auskunfts- und Buchungssysteme der Deutschen Bahn sind nach Unternehmensangaben auf einen Cyberangriff zurückzuführen. Eine Bahnsprecherin erklärt RTL die Gründe!
IT-Störung legt Systeme der Bahn lahm
Aufgrund einer IT-Störung könne es seit dem Morgen erneut zu Auswirkungen auf diese Systeme kommen, teilte die Bahn mit. Die IT-Fachleute des Konzerns arbeiten demnach an der Ursachenanalyse und an einer Entstörung. Kurz vor Mittag dann die Entwarnung: Inzwischen stehen die Systeme wieder zur Verfügung, wie die Bahn mitteilte.
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Schon am Dienstagnachmittag hatte es Schwierigkeiten gegeben. Betroffen waren sowohl die Bahn-App „DB Navigator” als auch die Website bahn.de. Auf beiden Systemen können Kunden üblicherweise unter anderem Fahrplanauskünfte einholen und Fahrkarten buchen.
Bahn: Abwehrmaßnahmen wirkten
Eine Bahnsprecherin erklärt auf RTL-Anfrage: „Nach einer DDoS-Attacke gestern Mittag gegen die IT-Systeme der Deutschen Bahn stehen bahn.de und DB Navigator aktuell allen Reisenden wieder zur Verfügung. Unsere Abwehrmaßnahmen haben gegriffen, um die Auswirkungen für unsere Kunden zunächst so gering wie möglich zu halten.” Sie ergänzt: „Dennoch ist es ab dem Nachmittag zu vorübergehenden Einschränkungen in den Auskunfts- und Buchungssystemen gekommen.“
Bei der Attacke handelte es sich nach Angaben der Bahn um einen DDoS-Angriff. Ein DDoS-Angriff (Distributed Denial of Service) ist eine digitale Überlastungsattacke: Dabei schicken tausende gekaperte Computer oder Geräte gleichzeitig so viele Anfragen an eine Website oder eine App wie den „DB Navigator”, dass diese in die Knie gehen. Für die Nutzer sieht das so aus, als sei die Seite offline, obwohl sie technisch nicht zerstört wurde. Ziel solcher Angriffe ist es meist, Unternehmen oder Behörden zu erpressen, zu sabotieren oder politisch unter Druck zu setzen. (jgr, mit dpa)
Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche, dpa
































