„Rücksichtsloses Verhalten“ fürs NetzGeisterfahren als Social-Media-Trend – zwölf Tote

Tödlicher Irrsinn!
In Großbritannien und Irland kommt es innerhalb weniger Tage zu zwei schrecklichen Unfällen mit Geisterfahrern. Auslöser ist offenbar eine Challenge in den sozialen Medien. Die Polizei und Politiker zeigen sich entsetzt.
Zwei Polizisten unter den Opfern
Bei Geisterfahrer-Unfällen in Großbritannien und Irland im Zusammenhang mit einem Internet-Trend sind in weniger als einer Woche zwölf Menschen ums Leben gekommen. Sieben Menschen, darunter zwei Polizisten, starben am frühen Samstagmorgen (22. August) bei einem Unfall auf der A66 bei Middlesbrough im Nordosten Englands, wie die Polizei mitteilte. Am vergangenen Sonntag waren bei einem ähnlichen Unfall in Irland bereits fünf Jugendliche ums Leben gekommen.
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Die britischen Behörden untersuchten die genauen Umstände des Unfalls bei Middlesbrough. Die Kollision habe sich nach einer Verfolgungsjagd mit einem verdächtigen Fahrzeug ereignet, das in der verkehrten Fahrtrichtung gefahren sei. Das Fahrzeug kollidierte demnach mit einem Polizeifahrzeug, das in der richtigen Fahrtrichtung fuhr.
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Neuer Internet-Hype: „Falsche-Seite”-Fahren
Am Sonntag war in Irland ein Auto auf der M9 westlich von Dublin ebenfalls in der falschen Fahrtrichtung gefahren, als es frontal mit einem anderen Fahrzeug zusammenstieß, wie die irischen Behörden mitteilten. Die vier Insassen des zweiten Fahrzeugs, darunter ein Kind, wurden schwer verletzt. Hintergrund beider Unfälle war nach Behördenangaben ein „Falsche-Seite”-Fahren-Trend im Internet.
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Der irische Premierminister Micheal Martin verurteilte das „rücksichtslose Verhalten” der Fahrer und forderte, dass es dafür „keinerlei Toleranz” geben dürfe. Irlands Polizeichef Justin Kelly erklärte: „Was dieses rücksichtslose Verhalten noch empörender macht, ist die Tatsache, dass es in einigen Fällen für soziale Medien begangen wird.” (afp/ajo)
Verwendete Quellen: AFP
































