Suche am Fuderheustein endet tragischTeenager stürzt in den Bergen 200 Meter in die Tiefe

Traurige Gewissheit.
Angehörige melden einen 19-Jährigen aus Bayreuth am Freitagvormittag (3. Juli) als vermisst. Mehr als 50 Einsatzkräfte suchen mit Drohnen, Hubschraubern und Alpinhunden im Berchtesgadener Land in den Bergen nach ihm. Doch für den jungen Mann kommt jede Hilfe zu spät.
Suchaktion im Berchtesgadener Land läuft mit Drohnen und Hubschraubern
Kollegen des 19-Jährigen nennen den Ermittlern seinen letzten möglichen Standort bei Piding. Weil die Einsatzkräfte von einer Notlage ausgehen, suchen sie sofort gezielt im Bereich Fuderheustein am Vorderstaufen. Die Bergwacht durchkämmt das Gelände zu Fuß. Parallel setzen Grenzpolizei, Bergwacht und Bundespolizei insgesamt drei Drohnen ein. Auch zwei Hubschrauber der Landespolizei und die Besatzung des Rettungshubschraubers Christoph 14 beteiligen sich an der Suche.
Der Fuderheustein liegt oberhalb der bayerischen Gemeinde Piding und gehört zum Fuderheuberg, der auch Vorderstaufen genannt wird. Der Gipfelbereich auf rund 1.321 Metern ist bei Wanderern wegen seiner Aussicht bekannt. Gleichzeitig gilt die Tour dorthin als anspruchsvoll. Steile Passagen, schmale Steige und teils drahtseilversicherte Stellen verlangen Trittsicherheit.
Am späten Nachmittag finden die Einsatzkräfte den Vermissten schließlich am Fuderheustein. Wie das Polizeipräsidium Oberbayern Süd mitteilt, kann der 19-Jährige nur noch leblos geborgen werden.
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Ermittler gehen von Absturz am Vorabend aus
Nach aktuellem Stand der Polizei stürzte der Teenager vermutlich bereits am Donnerstagabend (2. Juli) über eine rund 200 Meter steile Rinne ab. Dabei zog er sich tödliche Verletzungen zu. Ein Polizeihubschrauber bringt den Leichnam aus dem Gelände.
Die Alpine Einsatzgruppe Ost der Grenzpolizei Piding führt nun die Todesermittlungen unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein.
Verwendete Quellen: dpa, Polizeipräsidium Oberbayern Süd
































