Ihr Video geht im Netz viral Lehrerin schmeißt hin, weil Schüler nur noch KI benutzen

Es sind neun Minuten voller Ernüchterung.
Englischlehrerin Hannah aus den USA geht im Internet mit einem Video viral, in dem sie sich gnadenlos den Frust von der Seele redet. Ihr Problem: der Umgang ihrer Schüler mit Künstlicher Intelligenz.

Lehrerin total genervt von KI in Schule

„Viele von ihnen haben einfach das Gefühl, dass sie die Arbeit nicht mehr wirklich machen müssen, weil KI sie einfach für sie erledigt“, sagt Hannah in einem Interview mit Fox & Friends. Eine ihrer bitteren Erfahrungen im Schulalltag: Schüler nähmen teils sogar schlechtere Noten für eine Arbeit mit KI in Kauf, als selber Energie ins Lernen zu stecken.

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Einige Zehntklässler ertappt Hannah auf frischer Tat. Als sich ihr Verdacht immer weiter erhärtet, dass Schüler Aufgaben mit ChatGPT erledigen, jagt sie die Aufsätze durch KI-Generatoren und stellt fest: Viele der Texte kommen zu 100 Prozent aus einer KI.

Hannah hat nichts gegen KI, aber fordert anderen Umgang damit

Hannah macht deutlich, dass sie generell kein Problem mit Künstlicher Intelligenz hat. Punktuell könne sie Schülern nutzen. Doch oft genug behindere die Technologie das Lernen: „In meiner gesamten Lehrerfahrung war Technologie immer eine große Herausforderung. Und da KI heutzutage für Kinder so zugänglich ist, insbesondere im Englischunterricht oder im vierten Kernfach, ist es eine besondere Herausforderung.” Irgendwann hat Hannah genug von allem: Sie hängt den Lehrerberuf an den Nagel.

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Ein drastischer Schritt, mit dem die nun ehemalige Lehrerin auf das KI-Problem in der Bildung aufmerksam machen will, wie sie sagt. Hannah erlebt zu oft, wie kritisches Denken im Klassenzimmer zum Problem wird. Deswegen fordert sie Konsequenzen. Kinder sollten „von der Technologie abgeschnitten werden”, wie sie Fox & Friends sagt. Lehrer sollten zu ursprünglichen Methoden zurückkehren. Hannah sagt: „Diese Generation ist wirklich hart. Und ich gebe zu, ich bin einfach nicht dafür geschaffen. Wer jetzt anfängt – ich bewundere ihn. Gott segne ihn. Ich wünschte, ich wäre stärker.“

Künftig arbeitet die ehemalige Lehrerin bei einer gemeinnützigen Organisation, die sich um die Spenderbetreuung kümmert. (sfu)