Niedrigster Stand seit 20 JahrenUSA bei deutschen Auswanderern immer unbeliebter

July 14, 2915, Monte Vista, Colorado, USA: 284 HWY South outside of Taos New Mexico Holiday Inn sign. A woman who has lived in New York since 1924, gets married, becomes a mother of 3 boys and is an artist, realizes in her 80's she can no longer live on her own. Suzanne Krieger is now about to journey from the east coast of New York to the American West in Colorado (USA), to become a permanent resident at the Veterans Center at Homelake, Colorado. 'Visiting Mom' is a photographic series documenting her relocation to a new life but also including the underneath story about American car travel since so much of our time was involved being in a car. The vehicle became a player in the story and large part of the visual experience. I live in Manhattan. I don't drive much. Spending so many hours in a car I started to see the car door and car windows as an entrance or framing for as visual narratives. In the USA so many people drive and cars become an extension of us. I was fascinated by the compositions seen through the car windows. The great American myth of being on the road was a part of the process. The sense of freedom, the mobility, the open spaces. (Credit Image: © Salem Kreiger/ZUMA Wire
Der Lack ist ab: Reklame für ein Holiday Inn in Colorado.
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Die USA unter Präsident Trump verlieren für viele Deutsche an Reiz. Zumindest ist es für Auswanderer lange nicht mehr so attraktiv wie noch vor 20 Jahren. Aber auch nach Kanada zieht es weniger Deutsche. Dafür gewinnt ein anderes Land an Beliebtheit.

Die WM-Gastgeberländer USA und Kanada sind für Deutsche als Auswanderungsziel weniger beliebt als noch vor einigen Jahren. Im vergangenen Jahr zogen knapp 8900 Deutsche in die USA, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Damit sank die Zahl der deutschen Auswanderer in die USA mit Ausnahme der Corona-Jahre auf den tiefsten Stand der vergangenen 20 Jahre.

2005 hatten noch knapp 13.600 Deutsche ihren Wohnsitz dorthin verlegt. Die Zahl der Auswanderer in die USA lag im vergangenen Jahr damit gut ein Drittel (minus 35 Prozent) unter der von vor 20 Jahren.

Auch nach Kanada zieht es immer weniger Deutsche. Im vergangenen Jahr verlagerten gut 1800 Deutsche ihren Wohnsitz in das Land - weniger waren es in den vergangenen 20 Jahren nur in den Pandemie-Jahren 2020 und 2021. Im Vergleich zu 2005, als gut 3000 Deutsche nach Kanada übersiedelten, sank die Zahl der deutschen Auswanderer um 39 Prozent.

Das dritte WM-Gastgeberland Mexiko wird bei Deutschen hingegen beliebter. Dorthin zogen im vergangenen Jahr rund 800 Auswanderer - 20 Jahre zuvor waren es noch knapp 600. Der Anstieg betrug damit 43 Prozent.

Insgesamt lebten 2024 nach Angaben des United States Census Bureau knapp 519.200 Deutsche in den Vereinigten Staaten. In Kanada gab es laut Zensus 2021 rund 126.500 Deutsche, in Mexiko waren es im Jahr 2020 gut 7600.

Trotz des Rückgangs zählten die USA im vergangenen Jahr noch immer zu den beliebtesten Auswanderungszielen der Deutschen. Nur in die Nachbarländer Schweiz (22.700) und Österreich (13.500) sowie nach Spanien (9700) zog es mehr Deutsche.

Verwendete Quellen: ghö/AFP