Schwerer Unfall in Mecklenburg-VorpommernDiplomaten-Wagen stürzt von A20 fünf Meter in die Tiefe! Kinder und Hunde im Auto

Ein Rettungshubschrauber fliegt einen Einsatz.
Bi dem schweren Autounfall bei Grimmen musste der Rettungshubschrauber kommen (Symbolbild).
Daniel Karmann/dpa

Von dem Ford bleibt kaum mehr als ein Wrack übrig.
Mit zwei Erwachsenen, zwei Kindern und drei Hunden an Bord kommt ein Pkw bei Grimmen von der Bundesautobahn 20 ab – und stürzt fünf Meter in die Tiefe!

25.000 Euro Sachschaden! Pkw schleudert frontal in Grabenböschung

Der schwere Unfall ereignet sich am Sonntagmorgen gegen 8.30 Uhr auf der BAB 20 zwischen den Anschlussstellen Greifswald und Grimmen Ost in Mecklenburg-Vorpommern. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Neubrandenburg kam der Fahrer eines Ford-Pkws auf Höhe einer fünf Meter tiefen Grabenböschung von der Fahrbahn ab.

Nachdem der Wagen zunächst noch etwas auf der Bankette weitergefahren war, stürzt er schließlich in die Tiefe. Unten schlägt der Ford frontal in einer Grabenböschung auf – „etwa 5 m unterhalb des Fahrbahngeländes”, so die Polizei. Es entsteht ein Sachschaden von ca. 25.000 Euro.

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Zwei Erwachsene und zwei Kinder bei Unfall nahe Grimmen verletzt

Besetzt ist der Pkw mit zwei Erwachsenen, dem 61-jährigen Fahrer und der 36-jährigen Beifahrerin, sowie zwei Kindern. Alle vier Insassen tragen schwere Verletzungen davon. „Die Beifahrerin wurde mittels Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen, der Fahrer und die Kinder in umliegende Krankenhäuser verbracht”, heißt es in der Pressemeldung des Polizeipräsidiums Neubrandenburg.

Auch drei Hunde befinden sich zum Zeitpunkt des Unfalls im Ford. Sie werden anschließend von der Tierrettung Vorpommern-Greifswald übernommen.

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Insgesamt sind 29 Feuerwehrleute, vier Rettungswagen, zwei Notärzte und ein Rettungshubschrauber im Einsatz. Trotz der zahlreichen Rettungskräfte war die BAB „für etwa eine Stunde voll, weitere vier Stunde halbseitig gesperrt”, so die Polize.

Der Ford fällt zudem durch sein Diplomaten-Kennzeichen auf. Wem das Fahrzeug zuzuordnen ist und ob das Kennzeichen für die Ermittlungen eine Rolle spielt, geht aus den bisherigen Angaben nicht hervor.

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Die Folgen des ersten Unfalls sind noch nicht vorbei, als es gegen 9.50 Uhr erneut kracht. Auf Höhe der Ausfahrt Greifswald übersieht ein 77 Jahre alter Autofahrer nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei ein Stauende und fährt mit hoher Geschwindigkeit auf einen dort stehenden Wagen auf.

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Der 77-Jährige und seine 72 Jahre alte Mitfahrerin werden schwer verletzt und kommen in Krankenhäuser. Auch der 79-jährige Beifahrer des zuvor stehenden Fahrzeuges erleidet leichte Verletzungen und wird vor Ort medizinisch versorgt.

„An beiden beteiligten Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden”, erklärt die Polizei. Beide Autos sind nach dem Zusammenstoß nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Verwendete Quellen: Polizeipräsidium Neubrandenburg