Mädchen wurde aus ihrem Zuhause entführtKinderleiche gefunden! Es ist wahrscheinlich die kleine Sharon (5)

Trauriger Fund im australischen Outback!
Die Polizei stößt bei ihrer Suche nach der entführten Sharon (5) plötzlich auf eine Leiche, nur fünf Kilometer von ihrem Zuhause entfernt. Sie ist sich sicher: Es handelt sich wahrscheinlich um das kleine Mädchen. Während die Angehörigen herzzerreißende Worte an die Öffentlichkeit richten, kommen die Ermittler dem mutmaßlichen Täter immer näher.
Polizei wendet sich direkt an den mutmaßlichen Täter
„Kurz vor Mittag haben Polizeibeamte des Suchteams die Leiche eines jungen Aborigine-Mädchens gefunden, bei dem es sich vermutlich um die fünfjährige Sharon Granites handelt”, sagt Polizeichef Martin Dole am 30. April. „Dies ist eine unglaublich erschütternde Entwicklung.“ Nun beginnt eine gerichtsmedizinische Untersuchung. Dazu gehört eine Autopsie, um die genaue Todesursache zu bestätigen.
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Der mutmaßliche Täter: der 47-jährige Jefferson Lewis, ein laut lokaler Medien entfernter Verwandter, der schon mehrfach wegen häuslicher Gewalt im Gefängnis und nur ein paar Tage vor Sharons Verschwinden wieder in Freiheit war. Er soll spät in der Nacht, in der Sharon verschwand, Händchen haltend mit ihr gesehen worden sein.

Die Ermittler fahnden händeringend nach Lewis, weil sie ihn für den Täter halten. „Wir glauben, dass er dieses Kind ermordet hat”, sagt Ermittlungsleiter Peter Malley. „Und ich sage zu Jefferson Lewis: Wir kommen dich holen.“
Überführen DNA-Spuren den Mörder von Sharon (5)?
Auch erste Beweise sprechen eindeutig gegen den 47-Jährigen! In der Nähe der Wohnanlage für Aborigines, den indigenen Ureinwohnern Australiens, wo Sharon verschwand, ist ein Paar Kinderunterwäsche gefunden worden. Nach forensischen Untersuchungen sagt Peter Malley: „Wir haben zwei DNA-Profile auf der Unterwäsche gefunden. Eines davon gehört, wie erwartet, dem kleinen Mädchen Sharon, und das andere gehört Jefferson Lewis.“

Seit vergangenem Samstagabend (25. April) gehen Sharons Angehörige durch die Hölle: Sie brachten ihre Tochter gegen 23.30 Uhr ins Bett, doch zwei Stunden später war Sharons Bett leer, das Mädchen verschwunden. Schnell wurde der Polizei klar: Es liegt ein Verbrechen vor! Eine großangelegte Suche begann – und endet nun auf traurige Weise.
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Botschaft der Mutter: „Ich weiß, dass du im Himmel bist”
Die Mutter ist nach dem Leichenfund tief traurig. Über die Polizei lässt sie eine Botschaft verbreiten. Darin steht unter anderem: „Ich weiß, dass du im Himmel bist, zusammen mit dem Rest der Familie, bei Jesus und dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist. Dein Bruder und ich werden dich eines Tages wiedersehen.” Und: „Es wird so schwer sein, den Rest unseres Lebens ohne dich zu leben.”
Verwendete Quellen: Northern Territory Police, Reuters, ABC, BBC


