Live-Ticker zur AmtseinführungHinter den Kulissen der Vereidigung – Trump-Enkelin gibt intime Einblicke
Das Machtgefüge der Welt bebt.
Donald Trump ist als neuer Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika vereidigt worden. In seiner Rede versprach Trump, das goldene Zeitalter der USA beginne jetzt. Welche drastischen Schritte der Präsident konkret ankündigte und worüber bei der Zeremonie alle sprachen, erfahrt ihr in unserem Live-Ticker.
Lese-Tipp: So lief Trumps Amtseinführung
Amtseinführung Donald Trump: Alle News im Live-Ticker
Johanna Grewer
Hinter den Kulissen der Vereidigung – Trump-Enkelin gibt intime Einblicke
Die Vereidigung ihres Opas sei „ein einmaliges Erlebnis“, erzählt Kai Trump in einem Youtube-Video. Darin zeigt sie, wie ihre Familie am 20. Januar morgens zur Messe geht. Während der eigentlichen Zeremonie darf die Tochter von Donald Trump Jr. nicht filmen
Die 17-Jährige erzählt in dem Video auch, dass sie ihren Großvater während seiner ersten Amtszeit häufig besucht hat. Barron Trump, der Sohn des Präsidenten, ihr jüngerer Bruder und sie hätten damals Verstecken im Weißen Haus gespielt, oder Fußball auf dem Rasen vor der Residenz.
In einem Glitzer-Ballkleid steht die Trump-Enkelin auch am Tag der Amtseinführung wieder im Weißen Haus und zeigt ihren Followern ein paar der Räume. Dann übt sie noch mit ihrem Vater einen Tanz für den Ball. „Oh, das ist aber laut da draußen. Ich soll vor so vielen Leuten tanzen“, sagt sie. „Eigentlich würde ich gerade lieber singen.“
Gegen ein Uhr morgens sei ihre Familie dann zurück ins Hotel gefahren. „Heute war so ein cooler Tag“, meint Kai. „Sehr historisch und es war toll, einfach mit der Familie dabei zu sein.“
AP
Kai Trump (links) mit ihrem Vater und ihren Geschistern bei dem Ball zur Amtseinführung ihres Großvaters. . Reuters
Johanna Grewer
Mexiko baut Auffanglager für aus den USA abgeschobene Migranten
Wegen der von US-Präsident Donald Trump angekündigten Massenabschiebungen von Migranten baut das Nachbarland Mexiko an der Grenze große Auffanglager. In der Stadt Ciudad Juárez gegenüber der texanischen Stadt El Paso stellten Arbeiter meterhohe Stahlkonstruktionen für provisorische Lager auf. An demselben Ort hatte Papst Franziskus 2016 bei einem Mexiko-Besuch eine Messe gefeiert.
Entlang der rund 3.200 Kilometer langen Grenze sollen insgesamt neun provisorische Unterkünfte für Tausende abgeschobene mexikanische Migranten entstehen. Soldaten sollen dort Feldküchen betreiben. Die Behörden sollen die Migranten mit Ausweispapieren versorgen.
Johanna Grewer
Ursula Trump steht im Verkaufsraum der Bäckerei Trump im rheinland-pfälzischen Kallstadt und verpackt liebevoll Tortenstücke. Hier werden Trump-Schnitten verkauft - mit dem Gesicht des frisch vereidigten US-Präsidenten Donald Trump darauf. "Ich bin damals auf die Idee gekommen, wie er das erste Mal gewählt worden ist", erzählt die Bäckerin. Ihre Kreation bestehe aus Donauwelle mit einem Foto von Donald Trump oben drauf. "Und das Foto kann man sogar aufessen", sagt sie stolz.
"Ich bin zwar kein hundertprozentiger Fan von ihm", meint die Pfälzer Bäckerin. "Aber es würde mich trotzdem freuen, wenn er mal hier vorbeikäme. Das wär doch mal was." Die Namensverwandtschaft mit dem Präsidenten ist kein Zufall. Ihr Mann habe Ahnenforschung betrieben und herausgefunden, dass er in siebter Generation mit Donald Trump verwandt sei, berichtet Ursula Trump. Sie selbst sei "nur angeheiratet.
"Ich bin zwar kein hundertprozentiger Fan von ihm", meint die Pfälzer Bäckerin. "Aber es würde mich trotzdem freuen, wenn er mal hier vorbeikäme. Das wär doch mal was." Die Namensverwandtschaft mit dem Präsidenten ist kein Zufall. Ihr Mann habe Ahnenforschung betrieben und herausgefunden, dass er in siebter Generation mit Donald Trump verwandt sei, berichtet Ursula Trump. Sie selbst sei "nur angeheiratet.
Reuters
Reuters
Johanna Grewer
Trump findet es "lustig", dass Biden sich nicht selbst begnadigt hat
US-Präsident Donald Trump hat seinen Vorgänger Joe Biden dafür verhöhnt, dass dieser vorsorgliche Begnadigungen ausgesprochen hat – darunter auch für Familienmitglieder und politische Gegner des Republikaners. "Dieser Typ lief herum und begnadigte alle", sagte Trump in einem Interview mit dem Fox-News-Moderator. "Und wissen Sie, das Lustige, vielleicht auch das Traurige daran ist, dass er sich selbst nicht begnadigt hat." Schließlich habe "alles mit ihm zu tun", sagte der Republikaner mit Blick auf Biden in Washington. Es ist Trump erstes TV-Interview nach seiner Vereidigung.
Der 78-Jährige dürfte darauf anspielen, dass er und seine Anhänger dem Demokraten Biden wiederholt kriminelles Verhalten vorgeworfen haben. Er beschuldigte auch dessen Familie, in kriminelle Machenschaften verwickelt zu sein. Trumps Republikaner im Repräsentantenhaus hatten während Bidens Amtszeit Amtsenthebungs-Ermittlungen gegen den Demokraten vorangetrieben. Sie beschuldigten ihn, sein öffentliches Amt zum finanziellen Vorteil seiner Familie missbraucht zu haben. Eindeutige Beweise für ein schweres Fehlverhalten haben sie aber nicht vorgelegt.
Der 78-Jährige dürfte darauf anspielen, dass er und seine Anhänger dem Demokraten Biden wiederholt kriminelles Verhalten vorgeworfen haben. Er beschuldigte auch dessen Familie, in kriminelle Machenschaften verwickelt zu sein. Trumps Republikaner im Repräsentantenhaus hatten während Bidens Amtszeit Amtsenthebungs-Ermittlungen gegen den Demokraten vorangetrieben. Sie beschuldigten ihn, sein öffentliches Amt zum finanziellen Vorteil seiner Familie missbraucht zu haben. Eindeutige Beweise für ein schweres Fehlverhalten haben sie aber nicht vorgelegt.
Johanna Grewer
Trump ernennt Ex-Fast-Food-Chef zum EU-Botschafter
US-Präsident Donald Trump beruft den ehemaligen Fast-Food-Chef Andrew Puzder zum neuen Botschafter bei der Europäischen Union (EU). "Andy wird die Interessen unseres Landes in dieser wichtigen Region hervorragend vertreten", sagt der Präsident bei der Nominierung. Puzder war bereits während Trumps erster Amtszeit als Arbeitsminister im Gespräch, zog seine Kandidatur aber wegen mangelnder Unterstützung im Senat zurück. Damals sahen sich Puzder und seine Frau mit Vorwürfen konfrontiert, eine Hausangestellte ohne gültige Papiere beschäftigt zu haben. Zudem gab es Klagen von Angestellten gegen Puzder und seine Firma CKE Restaurants, ein Franchise-Unternehmen für Fast-Food-Ketten wie Carl's Jr. und Hardee's. Trump hat die EU zuletzt wiederholt für ihre Handelsüberschüsse mit den USA kritisiert und mit Strafzöllen gedroht.
Alexander Schölzel
Neue Vorwürfe gegen Trumps Wunschkandidat für das Pentagon
Es gibt neue Anschuldigungen gegen Donald Trumps umstrittenen Wunschkandidaten für die Spitze des US-Verteidigungsministeriums. Pete Hegseth soll seine zweite Ehefrau so übergriffig behandelt haben, dass diese sich aus Angst um ihre eigene Sicherheit sogar einmal im Schrank versteckt habe. Hegseth sei über Jahre "unberechenbar und aggressiv" gewesen, warf ihm dessen Ex-Schwägerin US-Medienberichten zufolge in einer eidesstattlichen Erklärung an den Kongress vor. Hegseth selbst bezeichnet die Vorwürfe gegen ihn als Schmutzkampagne.
Die neuen Anschuldigungen kommen von Danielle Diettrich Hegseth, der Ex-Frau von Hegseths Bruder Nathaniel. "Ich glaube, dass Hegseth ein Problem mit Alkoholmissbrauch hat und gegenüber seiner Ex-Frau Samantha missbräuchlich war, so wie ich diese Begriffe als Laie verstehe", zitierte der Sender NBC aus ihrer eidesstattlichen Erklärung an Senatoren.
Sie wende sich an den US-Kongress, in der Hoffnung, dass sie genügend Republikaner davon abhalten könne, für Hegseth als Verteidigungsminister zu stimmen. Aufgrund der knappen Mehrheit im Senat könnte schon eine geringe Zahl von Abweichlern Hegseth um das Amt bringen.
dpa
Alexander Schölzel
Trudeau stellt "robuste" Antwort auf Trump-Zölle in Aussicht
Kanadas scheidender Premierminister Justin Trudeau hat eine "robuste" Antwort auf etwaige «ungerechte» Zölle des neuen US-Präsidenten Donald Trump angekündigt. "Alles ist auf dem Tisch, und ich unterstütze den Grundsatz von Dollar-für-Dollar angepassten Zöllen", sagte er nach einer Klausur seines Kabinetts. Kanada stehe aber auch bereit, zusammen mit den USA eine boomende und sichere nordamerikanische Wirtschaft zu schaffen. Trump, der am Montag sein Amt antrat, hatte das Nachbarland als möglichen "51. Bundesstaat" der USA beschrieben und mit Zöllen von 25 Prozent auf Importe aus Kanada und Mexiko gedroht.
Der Republikaner hatte zudem erneut Zölle auf chinesische Produkte in Höhe von zehn Prozent angedroht. Trump begründete dies mit der synthetischen Droge Fentanyl, die China nach Mexiko und Kanada schicke. Chinas Außenamt mahnte, dass es keine Gewinner in einem Handels- oder Zollkrieg gebe. China habe seine "nationalen Interessen" stets standhaft verteidigt, sagte Sprecherin Mao Ning in Peking.
Trudeau hatte Anfang Januar nach mehr als neun Jahren im Amt seinen Rücktritt angekündigt. Die beiden bisherigen Kandidaten für seine Nachfolge als Vorsitzender der Liberalen Partei und Regierungschef, Mark Carney und Chrystia Freeland, sprachen sich für Vergeltungszölle aus. Mögliche Zölle der Trump-Regierung würden "die ernsthafteste handelspolitische Reaktion unserer Geschichte" verlangen, sagte Carney, der ehemalige Chef der britischen und kanadischen Zentralbanken. Trumps Vorstoß, die USA und Kanada zu vereinen, wiesen Trudeau und die kanadische Außenministerin Mélanie Joly entschieden ab.
Alexander Schölzel
Mutige Bischöfin kritisiert Trump-Politik
Am Dienstag hatte die Bischöfin Mariann Edgar Budde während eines Gottesdienstes in der National Cathedral, bei dem neben Trump unter anderem auch seine Ehefrau Melania und weitere Familienmitglieder zugegen waren, ihre Predigt für politische Botschaften an den frisch vereidigten Präsidenten genutzt. "Ich bitte Sie, Erbarmen zu haben, Herr Präsident", sagte die Geistliche. "Helfen Sie denjenigen in unseren Gemeinden, deren Kinder befürchten, dass ihnen ihre Eltern weggenommen werden." Gott lehre die Menschen, gegenüber Fremden barmherzig zu sein. Trump hatte nach seiner Vereidigung diverse Dekrete zur Eindämmung irregulärer Migration unterzeichnet. Die große Mehrheit der Einwanderer sei nicht kriminell und zahle Steuern. Es seien gute Nachbarn.
Die Geistliche bezog sich auch auf Trumps Anordnung, dass der Politik der Vereinigten Staaten fortan die Annahme zugrunde liegen soll, dass es nur noch die Geschlechter männlich und weiblich gäbe: Es gebe schwule, lesbische und transsexuelle Kinder in Familien aller politischen Parteien, von denen einige um ihr Leben fürchteten.
Donald Trump reagierte auf seiner Online-Plattform Truth Social auf die Worte der mutigen Bischöfin: Ihr Ton sei "fies" gewesen, ihre Aussagen "unangemessen" und der Gottesdienst "sehr langweilig und uninspiriert". Der US-Präsident warf ihr vor, eine Trump-Hasserin zu sein. Sie und ihre Kirche würden der Öffentlichkeit eine Entschuldigung schulden.
Die Geistliche bezog sich auch auf Trumps Anordnung, dass der Politik der Vereinigten Staaten fortan die Annahme zugrunde liegen soll, dass es nur noch die Geschlechter männlich und weiblich gäbe: Es gebe schwule, lesbische und transsexuelle Kinder in Familien aller politischen Parteien, von denen einige um ihr Leben fürchteten.
Donald Trump reagierte auf seiner Online-Plattform Truth Social auf die Worte der mutigen Bischöfin: Ihr Ton sei "fies" gewesen, ihre Aussagen "unangemessen" und der Gottesdienst "sehr langweilig und uninspiriert". Der US-Präsident warf ihr vor, eine Trump-Hasserin zu sein. Sie und ihre Kirche würden der Öffentlichkeit eine Entschuldigung schulden.
Reuters
Alexander Schölzel
Umweltministerin Steffi Lemke fürchtet weitere Rückschritte bei Klimaschutz
Nach dem vom neuen US-Präsidenten Donald Trump angekündigten Rückzug der USA aus dem Pariser Klimaabkommen befürchtet Umweltministerin Steffi Lemke Rückschläge für weitere Umwelt- und Naturschutzabkommen. Als Beispiel nannte die Grünen-Politikerin im Deutschlandfunk das Abkommen zum Schutz der Hohen See. "Hier war die USA in den vergangenen Jahren Unterstützer, wollte dieses Abkommen auch ratifizieren, um die globalen Fischbestände zu schützen." Gegenwärtig werde auf internationaler Ebene zudem das Abkommen zur Reduzierung der Plastikvermüllung verhandelt.
"Wie genau die Rückschritte in der US-Klimaschutzpolitik jetzt aussehen werden, werden die nächsten Monate zeigen", sagte Lemke. Bei der Anhörung der zukünftigen Minister der US-Regierung habe es durchaus die Aussage gegeben, dass der Klimawandel eine globale Herausforderung sei. "Das heißt keine Verleugnung dessen, was wir erleben mit vermehrten Waldbränden, Überschwemmungen, Starkregenereignissen. Und wie sich das jetzt aufs Klimaschutzabkommen auswirken wird, kann man noch nicht präzise abschätzen. Aber es ist eine Bedrohung."
Ziel des Pariser Übereinkommens ist, die Treibhausgaskonzentration in der Atmosphäre auf einem Niveau zu stabilisieren, sodass eine gefährliche Störung des Klimasystems verhindert wird. Das Abkommen sieht eine Kündigungsfrist von einem Jahr vor.
dpa
Alexander Schölzel
Vance-Spross gar nicht brav – Standpauke der neuen Second Lady heiß diskutiert
Alle Augen der Welt sind bei der Inauguration nicht nur auf Trump, sondern auch auf dessen Vize und seine Familie gerichtet. Doch gerade für die Kinder Ewan, Vivek und Mirabel (7,4,3) dauert die Vereidigung gefühlt sehr lange. Langeweile kommt auf, der älteste Sprössling versucht die zu bekämpfen, in dem er Mamas und Papas Haare streichelt. Diese Szene wird jetzt im Netz heiß diskutiert, denn seine Mama findet das scheinbar gar nicht so lustig, wie er. Als er es ein zweites Mal macht, verändert sich die Mimik der Second Lady. Usha Vance hält ihrem Sohn offensichtlich eine Standpauke, bevor sie sich wieder mit einem aufgesetzten Lächeln der Parade zuwendet. Im Netz wird ihre Reaktion diskutiert. Die meisten Nutzer scheinen aber viel Verständnis für die 39-Jährige zu haben: „Das Niedlichste... und das Echteste. Meine Güte, ich liebe Usha jetzt schon", meinen einige User. Ein anderer Nutzer kommentiert: „Als Elternteil von vier kleinen Kindern kann ich die Vance-Kinder sehr gut nachempfinden. Sie sind großartig."
Usha hat verraten, dass sie sich, während ihr Mann dem Land als Vizepräsident dient, in erster Linie auf ihre Familie und ihre kleinen Kinder konzentrieren wird.
Usha hat verraten, dass sie sich, während ihr Mann dem Land als Vizepräsident dient, in erster Linie auf ihre Familie und ihre kleinen Kinder konzentrieren wird.
Alexander Schölzel
Scholz berät sich mit Frankreichs Präsident Macron
In Paris wird Kanzler Olaf Scholz heute versuchen, mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron eine gemeinsame Linie im Umgang mit US-Präsident Donald Trump abzustecken. Thema dürfte aber auch das EU-Freihandelsabkommen mit den südamerikanischen Mercosur-Staaten sein. Scholz kämpft für eine schnelle Ratifizerung, Macron bremst mit Rücksicht auf den französischen Agrarsektor.
Alexander Schölzel
Trump droht der EU mit Strafzöllen
US-Präsident Donald Trump droht der Europäischen Union (EU) mit Strafzöllen und erwägt neue Zölle auf chinesische Waren. "Die Europäische Union ist sehr, sehr schlecht zu uns", sagte er und bekräftigt damit frühere Aussagen. "Deshalb müssen sie mit Zöllen rechnen. Das ist der einzige Weg, um Gerechtigkeit zu schaffen." Zudem diskutiere seine Regierung, ab dem 1. Februar Zölle in Höhe von zehn Prozent auf Importe aus China zu erheben. Als Grund nannte Trump den Schmuggel von Fentanyl aus China über Mexiko und Kanada in die USA.
Alexander Schölzel
Trumps triumphierende Straftäter
Kurz nach der Begnadigung aller Straftäter der Kapitol-Attacke durch den neuen US-Präsidenten Donald Trump sind viele Verurteilte auf freiem Fuß - und triumphieren. An verschiedenen Orten im Land wurden in den ersten Stunden nach Trumps Amtseinführung Häftlinge entlassen, die wegen ihrer Beteiligung an dem gewaltsamen Sturm auf den Parlamentssitz vor vier Jahren schuldig gesprochen wurden. Darunter sind Leute, die damals brutal auf Polizisten und andere Sicherheitskräfte einprügelten.
Auch die bekanntesten Beschuldigten mit den höchsten Haftstrafen - die früheren Frontmänner der beiden rechtsradikalen Gruppen "Oath Keepers" und "Proud Boys", Stewart Rhodes und Henry "Enrique" Tarrio - kamen nur Stunden nach Trumps Amtsantritt frei. Sie äußerten sich mit Genugtuung.
Trumps rigorose Total-Begnadigung von allen aberhunderten Straftätern vom 6. Januar 2021 überraschte selbst Leute aus seinem Umfeld. Hochrangige Demokraten und Ex-Polizisten reagierten empört und höchst alarmiert. Trump rechtfertigte seine Entscheidung und sagte, viele Strafen seien "lächerlich" und "exzessiv" gewesen. Sein Schritt beweist einmal mehr, dass der Republikaner keinen Tabubruch scheut. Es zeigt aber auch, wie lädiert das amerikanische Justizsystem ist - und wie gefährdet die amerikanische Demokratie.
(kra)
Insider: Konzerne wollen halbe Billion Dollar in US-KI-Projekt stecken
Der neue US-Präsident Donald Trump soll Insidern zufolge im Laufe des Dienstags Investitionen von Konzernen in die Künstliche Intelligenz (KI) mit einem Umfang von bis zu einer halben Billion Dollar bekanntgeben. Der Microsoft-Partner OpenAI sowie SoftBank und Oracle hätten zunächst 100 Milliarden Dollar für eine KI-Infrastruktur zugesagt über ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem Namen "Stargate", sagen zwei Personen der Nachrichtenagentur Reuters. In den kommenden vier Jahren solle die Summe auf bis zu 500 Milliarden Dollar anwachsen. SoftBank-Chef Masayoshi Son, OpenAI-CEO Sam Altman und Oracle-Gründer Larry Ellison würden im Weißen Haus erwartet.
(kra)
Medienbericht: Fox News führt erstes Interview mit Trump
Der US-Sender Fox News wird einem Medienbericht zufolge das erste Interview mit Trump nach seinem Amtsantritt führen. Das Gespräch mit dem Moderator Sean Hannity werde aufgezeichnet und am Mittwoch um 21 Uhr (US-Ostküstenzeit; 3 Uhr Donnerstag MEZ) ausgestrahlt, berichtet Axios. Eine Stellungnahme von Fox News oder Trump liegt zunächst nicht vor.
(jgr/kra/sfu/xes/dpa)
































