Warum viele jetzt Post bekommenWer diesen Brief nicht beantwortet, dem droht der Renten-Stopp!

Ohne Reaktion wird die Rente eingestellt!
Hunderttausende Rentner erhalten aktuell einen Brief – mit einer wichtigen Bitte darin. Wer nicht rechtzeitig reagiert, muss damit rechnen, dass die Rentenzahlung gestoppt wird.
Rentenservice der Deutschen Post fordert Lebensbescheinigung per Brief an
Seit Mitte Juni 2026 verschickt der Rentenservice der Deutschen Post die Unterlagen für den sogenannten Lebensnachweis. Dieser dient als Bescheinigung dafür, dass man noch lebt – und somit weiterhin Rente erhält.
Im Umkehrschluss bedeutet das: Wer keinen Lebensnachweis abgibt, muss damit rechnen, seine Rente zu verlieren!
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Allerdings betrifft die Aufforderung nicht alle Rentner. Betroffen sind lediglich bestimmte Menschen, die ihren Lebensabend im Ausland verbringen beziehungsweise ein Bankkonto dort eingerichtet haben.
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Wer jetzt einen Lebensnachweis erbringen muss – und wer nicht!
Der Lebensnachweis muss ausschließlich von Menschen erbracht werden, deren deutsche Rente ins Ausland überwiesen wird – und zwar in Staaten, in denen kein automatischer Abgleich von Sterbedaten möglich ist.
Das heißt: Für Rentner in Deutschland besteht derzeit kein Handlungsbedarf, weil die Deutsche Rentenversicherung die notwendigen Daten automatisch über die Meldebehörden erhält.
Das gilt auch für manche Rentner im Ausland: Denn mit zahlreichen Staaten findet inzwischen ein automatischer Abgleich der Sterbedaten statt. Dazu gehören laut der Deutschen Post folgende Länder:
Australien,
Belgien,
Bulgarien,Dänemark,
Finnland,
Frankreich,
Griechenland,
Israel,
Italien,
Kroatien,
Luxemburg,Niederlande,
Österreich,
Polen,
Schweden,
Schweiz,
Slowenien,
Spanien,
Ungarn und
das Vereinigte Königreich.
Nur wenn dieser Datenaustausch nicht möglich ist, wird das Schreiben mit der Bitte um eine Lebensbescheinigung verschickt.
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Bis wann muss der Lebensnachweis erbracht werden?
Wer den Brief erhält, sollte zeitig handeln. Denn der Lebensnachweis muss spätestens bis zum 31. Juli eingereicht werden. Wer den Termin verstreichen lässt, riskiert, dass die Rentenzahlung zum 30. November 2026 gestoppt wird. Erst, wenn der Nachweis nachgereicht wurde, wird die Rente wieder ausgezahlt.
Wichtig: Die Unterlagen verschickt der Rentenservice der Deutschen Post gemeinsam mit der Mitteilung über die diesjährige Rentenerhöhung.
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Wie reicht ihr den Lebensnachweis ein?
Betroffene haben zwei Möglichkeiten, den Lebensnachweis zu erbringen – entweder postalisch oder digital.
Wer sich für den postalischen Weg entscheidet, muss das ausgefüllte Formular, eigenhändig unterschrieben und von einer berechtigten Stelle bestätigt, bis spätestens 31. Juli 2026 im Original per Post an den Rentenservice der Deutschen Post nach Leipzig zurückschicken.
Die Bestätigung kann unter anderem von Stadtverwaltungen, Banken, Krankenkassen, Krankenhäuser, Notaren oder deutschen Botschaften und Konsulaten im Ausland erfolgen.
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Die Postanschrift für den Lebensnachweis lautet:
Deutsche Post AG
Niederlassung Renten Service
04078 Leipzig
DEUTSCHLAND
Alternativ lässt sich der Lebensnachweis auch digital über die Postident-App erbringen. In diesem Fall muss das Papierformular nicht mehr per Brief verschickt werden.
Wichtig: Per E-Mail oder Fax wird der Lebensnachweis nicht akzeptiert. Wer sich für den Postweg entscheidet, muss das Originaldokument (Formblatt der Lebensbescheinigung hier herunterladbar) einsenden.
Was tun, wenn der Brief mit der Lebensbescheinigung nicht ankommt?
Wer keine Post erhalten hat, obwohl ein Lebensnachweis erforderlich sein könnte, sollte nicht einfach abwarten. Betroffene sollten sich beim Rentenservice der Deutschen Post oder ihrem zuständigen Rentenversicherungsträger erkundigen, ob sie in diesem Jahr einen Lebensnachweis einreichen müssen.
Bestätigt sich das, kann das benötigte Formular auf der Internetseite des Rentenservice heruntergeladen und anschließend ausgefüllt werden.
Verwendete Quellen: Deutsche Post

































