Dabei waren sie doch eigentlich gerettetSchließung droht! Zukunft von acht Galeria-Filialen steht wieder auf der Kippe

Bei der Warenhauskette Galeria drohen neue Filialschließungen.
Die Mietverträge von acht Standorten sollen neu verhandelt werden. Die Gespräche sind laut Galeria bereits angelaufen. „Sollte es nicht gelingen, eine für beide Seiten tragfähige Lösung zu erreichen [...], besteht auch die Möglichkeit von Schließungen”, teilt Galeria mit.
Prominenten Standorten droht das Aus
Betroffen sind Filialen in München (Rotkreuzplatz), Berlin (Kurfürstendamm, Hermannplatz), Köln (Hohe Straße, Breite Straße), Mannheim, Braunschweig und Aschaffenburg. Die Mietverträge laufen laut Galeria mittelfristig aus. Wann genau sie enden und bis wann mit einer Entscheidung zu rechnen ist, sagte eine Sprecherin auf Nachfrage nicht.
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„Wir kämpfen für den Erhalt”
Der Warenhausbetreiber begründete den Schritt mit der angespannten Marktsituation des innerstädtischen Einzelhandels. Philipp Kretzer, Chief Sales Officer von Galeria, sagte: „Wir kämpfen für den Erhalt unserer Filialen und möchten an den Standorten bleiben.” Voraussetzung dafür sei jedoch ein wirtschaftlich tragfähiges Modell. Sollte es zu Schließungen kommen, kündigte die Geschäftsführung Verhandlungen über einen Interessenausgleich und Sozialplan an.
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Drei Insolvenzen binnen vier Jahren
Galeria hat in Deutschland derzeit 83 Warenhäuser und beschäftigt etwa 12.000 Menschen. Anfang 2024 hatte die Kette zum dritten Mal innerhalb von vier Jahren Insolvenz anmelden müssen. Grund dafür waren unter anderem die finanzielle Schieflage des Mutterkonzerns Signa sowie hohe Mietkosten. Neun Häuser wurden im Sommer 2024 geschlossen. Seitdem gehört Galeria der US-Investmentgesellschaft NRDC und einer Beteiligungsfirma des Unternehmers Bernd Beetz. (ele)
Verwendete Quellen: dpa
































