Günstige Ferienunterkünfte im Check Können Ein-Stern-Hotels unseren Urlaub retten?
Zwischen Billigbett und Überraschungsfund!
Ein-Stern-Hotels haben meist einen ziemlich schlechten Ruf. Aber ist dieser berechtigt? RTL macht den europaweiten Undercover-Test. Wie sauber sind die Zimmer? Wie gut ist die Lage? Was bieten Ausstattung, Verpflegung und Service?
Nicht jedes Billighotel ist automatisch schlecht
Die Reiselust ist da, doch das Geld sitzt bei vielen Familien nicht mehr locker. Ein Zimmer für drei Personen mit kleiner Küche, eigener Terrasse und in Strandnähe für nur 60 Euro pro Nacht? Klingt fast zu schön, um wahr zu sein. Wir haben günstige Unterkünfte auf Kreta und Mallorca, in Italien und Deutschland unter die Lupe genommen – teilweise sogar ganz ohne Sterne.
Dabei zeigt sich schnell: Nicht jedes Billighotel ist automatisch schlecht. Manche Häuser punkten mit Service, Sauberkeit oder einer Top-Lage – trotz kleinem Budget. Bei unserem Check trübten aber auch Schmuddelecken und versteckte Zusatzkosten die Urlaubslaune.
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Wie bekommen Hotels überhaupt ihre Sterne?
Ein fehlendes Detail kann hier bereits entscheidend sein. Doch die Sterne werden europaweit nicht überall nach denselben Kriterien vergeben. Damit Urlauber die Bewertungen trotzdem besser vergleichen können, haben sich 22 europäische Länder in der sogenannten Hotelstars Union auf gemeinsame Mindeststandards geeinigt – darunter Deutschland, Griechenland und Dänemark.
Schon für einen einzigen Stern müssen Hotels bestimmte Kriterien erfüllen. Dazu gehören ein eigenes Badezimmer, ein Fernseher, Frühstück und tägliche Zimmerreinigung. Hotels mit ein oder zwei Sternen bieten meist nur wenige Extras darüber hinaus, etwa ein Leselicht am Bett oder zusätzliche Handtücher.
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Ab drei Sternen steigt der Komfort deutlich. Gäste können dann unter anderem größere Zimmer, umfangreichere Badezimmer-Ausstattung, einen Föhn oder ein erweitertes Frühstücksbuffet erwarten. Wichtig dabei: Die Sterne legen nur Mindeststandards fest. Deshalb können einzelne Extras auch in günstigeren Hotels auftauchen.
In Deutschland übernimmt der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband die Prüfungen. Die Klassifizierung ist allerdings freiwillig und erfolgt nur auf Anfrage der Hotels. Doch wie streng werden diese Kriterien geprüft? Im Video schauen wir den Experten bei einer Erstklassifizierung über die Schulter.
Das sind die sichersten Reiseländer der Welt
Unser Fazit: Weniger Sterne bedeuten nicht automatisch schlechteren Urlaub. Wer vorab Bewertungen, Lage und Ausstattung vergleicht, kann beim Reisen durchaus Geld sparen – ohne dabei auf Qualität verzichten zu müssen.
Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche



