Für alle Fälle Notfall-Infos im Smartphone – das kann euer Leben retten

„Notfallpass” im Handy
Im „Notfallpass” lässt sich neben Blutgruppe, Allergien oder Organspender-Status auch angeben, welche Medikamente man nimmt und wer im Notfall kontaktiert werden soll.
Zacharie Scheurer/dpa-tmn

Habt ihr eure Daten schon eingegeben?
Blutgruppe, Allergien oder den Organspende-Status – nach einem Unfall oder in anderen Notfällen kann es entscheidend sein, dass Retter diese Infos haben. Das lässt sich übers Telefon organisieren. RTL zeigt euch, wie das geht.

„Notfallpass” auf dem Handy immer griffbereit

Das Smartphone als „Immer-dabei-Gerät” ist ein guter Ort, um Gesundheitsinformationen für den Notfall zu speichern. Praktischerweise bieten sowohl iPhones als auch Android-Telefone ein Notfallpass-Feature direkt im Betriebssystem an.

Ist das Feature auf einem Android-Smartphone aktiviert, müssen Rettungskräfte lediglich auf dem Sperrbildschirm nach oben wischen und dann den Button „Notruf” antippen, erklärt die Stiftung Warentest. Auch auf dem gesperrten iPhone lassen sich die wichtigen Infos durch Tippen auf „Notfall” auf dem Sperrbildschirm aufrufen – oder durch fünfmaliges Drücken auf die Seitentaste.

Video-Tipp: Das ist auf eurem Smartphone der schnellste Weg zur Hilfe!

Anzeige:
Empfehlungen unserer Partner

Voraussetzung dafür, dass der Zugriff im gesperrten Zustand funktioniert:

Damit der Zugriff im gesperrten Zugriff funktioniert, müsst ihr das hier unbedingt beachten:

  • Auf dem iPhone muss in der Health-App der Status „Im Sperrzustand zeigen” aktiviert sein

  • Auf einem Android-Smartphone muss in den Einstellungen unter „Sicherheit und Notfall” die Option „Auf Sperrbildschirm anzeigen” eingeschaltet sein

Lese-Tipp: Wo Notfallkontakte wirklich hingehören

Infos auf Android-Smartphones und iPhones hinterlegen

Unter „Sicherheit und Notfall” können auf Android-Geräten auch die unterschiedlichen Informationen wie Blutgruppe oder Medikamente, die man einnimmt, eingegeben werden. Und auch ein Notfallkontakt kann gespeichert werden.

Auf dem iPhone ist man zum Hinterlegen von Daten unter „Notfallpass” in der Health-App richtig. Dort lässt sich den Warentestern zufolge neben Blutgruppe, Allergien oder Organspender-Status auch angeben, welche Medikamente jemand nimmt und welche Unverträglichkeiten bestehen. Und natürlich auch, wer im Notfall kontaktiert werden soll. (lha)

Verwendete Quellen: dpa, Stiftung Warentest