Wie lange hält er das noch durch?Buckelwal vor Timmendorfer Strand weiter in Lebensgefahr
Die Zeit wird knapp!
Seit mehr als einem Tag liegt ein zehn Meter langer Buckelwal vor Timmendorfer Strand (Schleswig-Holstein) auf einer Sandbank im seichten Wasser. Rettungskräfte hatten bereits gestern alles versucht, um den Meeressäuger zurück ins offene Meer zu treiben, doch auch das herbeigesehnte Hochwasser brachte keinen Erfolg.
Buckelwal war fast frei
Eigentlich war der Meeressäuger vor Timmendorfer Strand im Kreis Ostholstein schon fast frei. Dem Buckelwal war es mit Hilfe der Einsatzkräfte am späten Montagabend (23. März) gelungen, sich bei höherem Wasserstand 20 bis 25 Meter in tieferes Gewässer freizuschwimmen. Doch dann geht es nicht weiter: „Ob ihm nun die Kraft oder die Motivation gefehlt hat, Richtung Land zu schwimmen, wo er eigentlich lang muss, weil da einfach das tiefe Wasser ist.” Sie wissen es nicht, so Stephanie Groß vom Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung Büsum. Daraufhin dreht sich der Wal wieder in die Sandbank und steckt erneut fest. Um den Bullen nicht weiter zu stressen, brechen die Einsatzkräfte ab.
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Küstenwache erzeugt Wellen
Dabei wurde nichts unversucht gelassen, das Tier doch noch zu befreien. Die Küstenwache versuchte, den Wal gezielt mit Wellen freizuspülen, die sie mit ihrem Boot erzeugten. Auch ein Schlauchboot sollte den Einsatzkräften als Starthilfe dienen; damit versuchten sie, den Wal anzuschieben – ohne Erfolg.
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Lediglich die Leinen und Netzreste, die noch um das Tier lagen, konnten gelöst werden. Heute wollen die Helfer sich noch einmal beraten, wie dem Wal geholfen werden könnte.
Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherchen, dpa
































