Beliebte Orte im RTL-UrlaubscheckEis, Aperol, Strandliege! So teuer wird der Strandtag 2026 wirklich

Frau in Tankini am Strand.
Wer sich einen spaßigen Tag am Strand erlauben will, muss in diesem Jahr ein bisschen mehr Kleingeld dabei haben. (Symbolbild)
Getty Images

Der Strandurlaub beginnt oft ganz entspannt – doch kann schnell sehr teuer werden.
Erst eine Kugel Eis, später ein Aperol-Spritz und natürlich eine gemütliche Liege in der Sonne. Doch genau diese vermeintlich kleinen Ausgaben können die Urlaubskasse ordentlich belasten. Der RTL-Check zeigt: Die Unterschiede sind enorm.

Günstiger Urlaub am Meer? Dieser Strand ist unser RTL-Tipp!

Die Reiseexperten der Buchungsplattform Omio und RTL haben für 2026 insgesamt 75 Stranddestinationen in Europa verglichen. Untersucht wurden die Preise für eine Kugel Eis, einen Aperol-Spritz sowie eine Strandliege.

Teneriffa hat im Jahr 2023 die Zahl von 6,5 Millionen Touristen überschritten, die höchste Zahl in seiner Geschichte.
Teneriffa hat schon seit Jahren die 6,5 Millionen Touristen pro Jahr überschritten, die höchste Zahl in seiner Geschichte.
picture alliance / Geisler-Fotopress

Wer seinen Urlaub in Benidorm an der spanischen Costa Blanca verbringt, zahlt für eine Kugel Eis gerade einmal 1,70 Euro. Auch im italienischen Rimini bleibt es mit 1,90 Euro vergleichsweise günstig. An beliebten Mittelmeerzielen wie Mallorca (Playa de Palma) kostet die Kugel bereits 2,60 Euro, auf Kreta (Matala Beach) 2,50 Euro. Deutlich teurer wird es in den Luxus-Destinationen Europas: In St. Tropez kostet eine Kugel 4,40 Euro, im benachbarten Monaco sogar 4,80 Euro. Deutschland bewegt sich im Mittelfeld: Auf Usedom und in Warnemünde werden rund 2,30 Euro fällig, auf Sylt sind es 2,90 Euro.

Lese-Tipp: Die günstigsten Ziele, Airline-Ärger, Single-Hype – der TUI-CEO im RTL-Verhör

Video-Tipp: Bin ich im Urlaub krankenversichert? Anwältin klärt auf

Anzeige:
Empfehlungen unserer Partner

Aperol Spritz: In St. Tropez kostet ein Glas fast 18 Euro

Auch beim beliebtesten Sommerdrink gibt es enorme Preisunterschiede. Relativ günstig bleibt der Aperol Spritz in Almería mit 6,40 Euro. Auf Mallorca werden 8,20 Euro verlangt. In deutschen Badeorten liegen die Preise ähnlich: 7,40 Euro auf Usedom, 8 Euro in Warnemünde und 8,10 Euro in Binz. Wer allerdings auf Mykonos anstößt, muss deutlich mehr bezahlen. Dort kostet der Spritz 16 Euro, in Monaco 16,70 Euro und im Nobelort St. Tropez sogar satte 17,90 Euro. Auch an Italiens Amalfiküste wird es mit 11,70 Euro pro Glas deutlich kostspieliger.

Strandliegen: Zwischen sechs und 34 Euro

Europas Top-Strände 2025: Günstige Hotels, Strandliegen, Eis und Drinks bei angenehmen Temperaturen
Das kosteten die Top-Strände im Jahr 2025
omio.de

Besonders groß sind die Unterschiede bei den Liegen. Erstaunlich günstig bleibt es in Benidorm und auf Teneriffa. Dort kostet eine Strandliege jeweils nur 6 Euro. Mallorca liegt mit 15 Euro bereits im Mittelfeld. Kreta überrascht mit günstigen 7 Euro, während Rimini 12 Euro verlangt. Auch an deutschen Küsten müssen Urlauber für den Strandkorb tiefer in die Tasche greifen: 15 Euro auf Usedom und in Warnemünde, 17 Euro auf Sylt und 18 Euro in Binz.

Streaming Tipp
Wir lieben Camping - Unser Urlaub, unser Platz auf RTL+
Jetzt auf RTL+ streamen

Der Strandtag kann schnell zum Luxus werden

Der leere Strand am Ballerman 6 an der Playa de Palma im April 2025
Die Preise am Ballerman 6 an der Playa de Palma sind nicht mehr so günstig, wie in der Vergangenheit.
Torsten Rabe

Lese-Tipp: Auswertung zeigt: Hier ist Liebe in der Luft – die besten Städte für Single-Reisen

Am teuersten wird der Strandtag erneut an den Luxusdestinationen Europas. Auf Mykonos kostet die Liege 30 Euro, in Monaco 33 Euro und in St. Tropez sogar 34 Euro. Die gute Nachricht: Wer seinen Urlaub clever plant, kann auch 2026 noch vergleichsweise günstig Sonne, Strand und Meer genießen. Wer sich allerdings für Europas Nobelorte entscheidet, sollte etwas mehr Budget einplanen. Denn aus Eis, Aperol und Strandliege wird dort schnell ein kleiner Luxus-Ausflug.

Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche, Omio