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Sommerferien

Die Sommerferien anhand von Fakten und Daten beschrieben. Gründe für die unterschiedlichen Termine der Bundesländer und europäische Regelungen.

Die Sommerferien - auch große Ferien genannt - sind in den meisten Staaten die größten Zeiträume, in denen der Unterricht ausfällt und die Schulen geschlossen sind. Sie liegen immer am Ende des Schuljahres. In Deutschland dauern die Ferien sechs bis sieben Wochen. Dabei sind die 16 Bundesländer in Gruppen aufgeteilt, um den Reiseverkehr besser fließen zu lassen. Die Termine für die Gruppen werden dabei rotierend zugeordnet. Dabei fallen die Termine regulär in den Zeitraum zwischen Mitte Juni bis Mitte September. In Österreich dauern die Ferien neun Wochen an und liegen in den Monaten Juli, August und September. Die Bundesländer sind in zwei Gruppen gestaffelt. Die erste Gruppe besteht aus den Bundesländern Wien, Niederösterreich und das Burgenland. Bei ihnen beginnt die schulfreie Zeit in der ersten Juliwoche. Für die zweite Gruppe beginnt die Ferienzeit eine Woche später. In der Schweiz ist die Dauer der Ferien nach Kanton variabel. Die deutschsprachigen Kantone haben fünf bis sechs Wochen Ferien, in der französischsprachigen Schweiz sind sie länger. In Tessin haben die Ferien einen Zeitraum von elf Wochen. Der erste Ferientag in den elf Kantonen ist der Bündelitag.

Ursprung der Sommerferien


Die Sommerferien haben ihren Ursprung in den Hundstagsferien. Die Hundstage sind die heißesten Sommertage. Sie liegen im Zeitraum 23. Juli bis 23. August. Der Name leitet sich vom Sternbild -Großer Hund-ab.

Die seit 2017 entstandenen Änderungen der deutschen Feriengruppen

Durch das rotierende System sind die Gruppen nie von Jahr zu Jahr einheitlich. Es ergeben sich immer leichte Unterschiede.

Im Jahr 2019 gab es 6 Gruppen. Dies waren die Zweiergruppen Baden-Württemberg mit Bayern und Sachsen-Anhalt mit Thüringen. Baden-Württemberg und Bayern trennen sich 2020 und Sachsen-Anhalt und Thüringen bekamen denselben Ferienzeitraum. Im Jahr 2019 ist Hamburg keiner Gruppe zugehörig und kommt im Jahr 2020 in die Gruppe 1 dazu.

Mecklenburg-Vorpommern ist 2019 zum letzten Mal in der zweiten Feriengruppe dabei. Im Jahr 2018 war die Zweiergruppe aus Baden-Württemberg und Bayern bestehend noch getrennt. Nordrhein-Westfalen war ebenso noch ein eigenständiges Bundesland, bevor es sich 2019 der zweiten Feriengruppe anschloss. Im Jahr 2017 war Sachsen-Anhalt das letzte Mal in der Gruppe 5. Das Bundesland wechselte 2018 zur Gruppe 4 über.