Von wegen nur ein Mythos!Frühlingsgefühle gibt’s wirklich! Expertin erklärt, was sie mit unserem Körper machen

ILLUSTRATION - Ein junges Paar liegt am 05.05.2022 in einem Park in Berlin verliebt auf einer Decke (gestellte Szene). Foto: Christin Klose || Modellfreigabe vorhanden
Jetzt, wo die Tage wieder länger werden und die Temperaturen steigen, machen sich allmählich Frühlingsgefühle in uns breit. Oder ist das alles nur ein Mythos?
Christin Klose, dpa-tmn

Die Tage werden endlich wieder länger, die Temperaturen steigen.
Viele Menschen verspüren jetzt nicht nur den Drang, in ihrer Wohnung einen Frühjahrsputz zu machen, sondern gleich in ihrem ganzen Leben. Schuld könnten die altbekannten Frühlingsgefühle sein. Denn die sind alles andere als ein Mythos, sagt unsere Expertin, die systemische Beraterin Ruth Marquardt.

Tatendrang, Unternehmungslust und Flirtlaune – was sind eigentlich Frühlingsgefühle?

Ruth Marquardt hat sich als psychologische Expertin mit dem Fall des vergessenen Jungen auseinandergesetzt.
Ruth Marquardt erklärt im Gespräch mit RTL, warum Frühlingsgefühle alles andere als ein Mythos sind.
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Der Winter ist vorbei, die Sonne scheint, endlich können wir uns wieder mehr im Freien aufhalten. „All das bewirkt eine Ausschüttung unterschiedlicher Hormone, wie zum Beispiel Cortisol“, erklärt Ruth Marqurdt. Eigentlich ein Stresshormon, sorge Cortisol im Frühjahr für einen verstärkten Tatendrang und unsere Unternehmungslust.

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Auch dass wir im Frühling in (stärkere) Flirtlaune verfallen, ist laut der Expertin kein Wunder! „Wir kleiden uns leichter, wir genießen den Duft der Bäume – die Natur macht es uns vor: Alles sprießt und blüht.“ Und das tun auch wir Menschen: Mit einer höheren Ausschüttung von Sexual- und Glückshormonen blühen wir förmlich auf.

Video-Tipp: So bekommt ihr eure Frühjahrsmüdigkeit in den Griff

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Das Frühjahr und die Liebe: Das bedeuten Frühlingsgefühle für Paare

Doch was bedeutet dieser Cocktail aus Hormonen, Sonne und Tatendrang für Paare – eine Gefahr? „Gerade der Frühling ist für viele Menschen eine Zeit des Kassensturzes: Auch die eigene Beziehung wird dann häufig einer kritischen Überprüfung unterzogen.“ Doch das geschehe eher, wenn die Beziehung ohnehin schon länger unter kritischer Beobachtung stand. „Frühlingsgefühle sind hier aus wissenschaftlicher Sicht wohl kein ausschlaggebender Faktor“, gibt Ruth Marquardt Entwarnung.

Die Energie der Frühlingsgefühle könne vielmehr dazu führen, dass Paare wieder mehr zueinander finden, weil sie es genießen, wieder mehr unternehmen zu können. „Das kann hilfreich sein für Paarbeziehungen und neuen Schwung geben“, so die Expertin. Heißt konkret: Paare können die Macht der Frühlingsgefühle positiv für sich nutzen!

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„Es ist meine Empfehlung Nummer eins, Zeiten von Leichtigkeit mit Spaß für beide zu verbringen – vielleicht auf einem Stadtfest, beim Bummeln oder Shoppen.“ Alles, was Spaß macht, uns aus dem Alltag heraus holt und jetzt im Frühling wieder verstärkt möglich ist.

Tipps für den Frühling: „Genießt das Leben"

Im Winter müssen wir uns weitestgehend auf Aktivitäten im Inneren beschränken, denn alles andere ist auf Dauer einfach viel zu ungemütlich. Doch im Frühling und Sommer können wir uns wieder zu unseren geliebten Outdoor-Unternehmungen verabreden. Doch wenn’s drauf ankommt, fehlen einem oft die Ideen – wir hätten da die ein oder andere für einen gelungenen Start in die wärmeren Jahreszeiten:

Am Ende ist es ganz egal, was ihr macht – Hauptsache, ihr genießt das Leben!

Verwendete Quelle: eigene RTL-Recherche