"Eine mächtige Geste und ein klares Statement"

Das Ausland feiert die "Mund-zu-Geste" der DFB-Elf

"One Love"-Binde Verbot!
Deutsche WM-Mannschaft hält sich aus demonstrativ bei Teamfoto den Mund zu und sendet klares Zeichen an die Fifa! Bild: www.imago-images.de
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Keine „One Love“-Binde für Manuel Neuer – die deutsche WM-Mannschaft reagiert mit einer demonstrativen Geste! Mit zugehaltenem Mund protestieren unsere Jungs beim Teamfoto direkt vor dem Anpfiff ihres ersten WM-Spiels gegen Japan und senden damit ein klares Zeichen an die Fifa. Und das kommt in der weltweiten Presse gut an!

Deutschland vergeigt erneut WM-Auftakt gegen Japan

Deutschland vergeigt erneut WM-Auftakt gegen Japan Das DFB-Debakel im Video
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Reaktionen auf die Protestaktion weltweit:

England

„The Guardian“: "Deutschland sagt, wie es ist. Die Deutschen sind zwar langsam in das Spiel gestartet, waren aber schnell bei ihrem Statement vor dem Anpfiff."

„The Mirror“: "Eine mächtige Geste und ein klares Statement."

Italien

„Gazzetta dello Sport“: "Keine Regenbogenbinde für den deutschen Kapitän, aber eine starke Geste gemeinsam mit seinen Mitspielern."

Österreich

„Kronenzeitung“: "Auf die 'One Love'-Kapitänsschleife haben sie verzichtet, dennoch setzten Deutschlands WM-Stars beim Auftakt gegen Japan ein Zeichen. Die DFB-Auswahl sendete damit am Mittwoch sehr offensichtlich ein Zeichen an den Fußball-Weltverband."

Schweiz

„Blick“: "Beim Teamfoto halten sie sich die Hand vor den Mund. Ganz nach dem Motto: Unsere Meinung wird zensiert. Ein starkes Zeichen."

Niederlande

„De Telegraf“: "Deutschland macht nach dem Verbot der 'One Love'-Binde eine plakative Aussage in Richtung der Fifa."

Portugal

„A Bola“: "Auch ohne Armbinde leisten wir Widerstand. Deutschland hält an dem Protest gegen die Fifa fest."

Dänemark

„B.T.“: "Deutschland sendet eine klare Botschaft mit dem offiziellen Mannschaftsfoto."

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DFB: "Unsere Haltung steht!"

Grund für die Protestaktion war das von der Fifa verhängte Verbot, die „One Love“-Kapitänsbinde zu tragen. Stattdessen musste Manuel Neuer also auf die vorgegebene „No Discrimination“-Binde zurückgreifen, die gegen Diskriminierung jeder Art stehen soll. Die Reaktion der DFB-Elf: „Uns die Binde zu verbieten, ist wie den Mund zu verbieten!“ Und genau damit setzen sie ein kleines, aber wichtiges Zeichen und machen klar: "Unsere Haltung steht!" (xls mit sid)

Lesetipp: Dieses Schweigen bricht die Macht der Fifa nicht – ein Kommentar.