Neuer Ministerpräsident von NRW

Wer folgt auf Armin Laschet?

 Wahlkampf Abschluss der CDU Bundespartei Aktuell, 25.09.2021,Aachen, Armin Laschet der CDU Vorsitzenden und Kanzlerkandidat im Portrait mit besonderer Geste auf der Buehne beim Wahlkampfabschluss der Partei in Aachen-Burtscheid Aachen Nordrhein-West
Armin Laschet hatte vor der Bundestagswahl erklärt, er gehe „ohne Rückfahrkarte“ nach Berlin - auch, wenn er nicht Kanzler werde. Deshalb muss für diese Spitzenämter in Nordrhein-Westfalen die Nachfolge geklärt werden.
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Hendrik Wüst gilt als Favorit

Wer wird neuer Ministerpräsident in Nordrhein-Westfalen? Armin Laschet will im CDU-Landesvorstand heute die Karten auf den Tisch legen. Der als Favorit geltende Landesverkehrsminister Hendrik Wüst hatte am Wochenende weitere Unterstützung in der CDU bekommen. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur soll Laschet Wüst bereits für den Posten empfohlen haben.

Die Pressekonferenz im Anschluss (ab ca. 18.15 Uhr) werden wir hier bei RTL.de live streamen.

Hier im Livestream: Wer folgt auf Armin Laschet in NRW?

Laschet will Vorschlag machen

02.10.2021, Nordrhein-Westfalen, Rheine: Hendrik Wüst (CDU), Verkehrsminister des Landes Nordrhein-Westfalen, spricht bei der 23. Landesdelegiertenversammlung der Mittelstands- und Wirtschaftsunion Nordrhein-Westfalen. Wüst wird derzeit als Nachfolge
Hendrik Wüst (CDU)
frg tba, dpa, Friso Gentsch

Armin Laschet will in einer Sondersitzung des CDU-Landesvorstands an diesem Dienstagabend einen Personalvorschlag für das Amt des Ministerpräsidenten und den Landesparteivorsitz unterbreiten. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Parteikreisen. Laschet hatte vor der Bundestagswahl erklärt, er gehe „ohne Rückfahrkarte“ nach Berlin - auch, wenn er nicht Kanzler werde. Deshalb muss für diese Spitzenämter in Nordrhein-Westfalen die Nachfolge geklärt werden.

Als Favorit gilt für die beiden Ämter gilt CDU-Landesverkehrsminister Hendrik Wüst. Mehrere namhafte CDU-Landespolitiker hatten sich in den vergangenen Wochen dafür ausgesprochen, das Regierungsamt und den CDU-Landesvorsitz in einer Hand zu belassen. Dabei richtet sich der Blick der CDU auch schon auf die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen im kommenden Mai. Bei der Bundestagswahl hatte die CDU auch im bevölkerungsreichsten Bundesland deutliche Verluste hinnehmen müssen.

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Laumann hat sich öffentlich hinter Wüst gestellt

NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann hatte sich am Wochenende öffentlich hinter seinen Kabinettskollegen gestellt. Wüst solle „der zukünftige Mann der CDU in Nordrhein-Westfalen“ werden, erklärte Laumann in einem Video-Grußwort bei der Landesdelegiertenkonferenz der Mittelstands- und Wirtschaftsunion in Rheine. Die Posten des CDU-Landesvorsitzenden, des Ministerpräsidenten und des Spitzenkandidaten bei der Landtagswahl gehörten in eine Hand.

Der 46 Jahre alte Wüst ist Landtagsabgeordneter. Ein Landtagsmandat ist Voraussetzung für die Wahl zum Ministerpräsidenten. Die ebenfalls als Anwärterin für die Laschet-Nachfolge geltende Bauministerin Ina Scharrenbach hat dagegen kein Landtagsmandat.

Laschet hatte bei der Bundestagswahl als Nummer 1 der CDU-Landesliste ein Bundestagsmandat errungen. Laut der Landesverfassung von NRW kann ein Mitglied der Landesregierung nicht gleichzeitig Mitglied des Bundestags oder der Bundesregierung sein. Die Mitgliedschaft eines neu gewählten Abgeordneten im Bundestag beginnt mit der konstituierenden Sitzung, die für den 26. Oktober geplant ist. (dpa/eku)