Fürchterlicher Anblick: Alles voller Plastikflaschen

Naturparadies verkommt zur riesengroßen Müllhalde - Ist der Uru-Uru-See noch zu retten?

30. März 2021 - 19:53 Uhr

Müll und giftige Schwermetalle sorgen für Umweltbelastung

Der Uru-Uru-See im Hochgebirge der Anden in Bolivien gleicht einer Müllhalde. Das Plastik gelangt über einen Kanal in den See, der an die Stadt Oruro grenzt. Dort werfen viele Menschen ihren Müll achtlos weg. Ein weiteres Problem: Schwermetalle wie Cadmium, Zink und Arsen werden aus einem Bergwerk angeschwemmt und sorgen für zusätzliche Umweltbelastung. Die ganzen Ausmaße dieser Umweltverschmutzung sehen Sie im Video.

Rettung für einstiges Naturparadies geplant

Der maximal 1,5 Meter tiefe Uru-Uru-See war einst bei Wassersportlern und Fischern sehr beliebt. Der Klimawandel sorgt jedoch dafür, dass er zunehmend austrocknet. Nur noch an einem kleinen Teil des Sees sind Tiere beheimatet, die hier einst im Überfluss vorhanden waren. Umweltschützer und Lokalpolitiker wollen nicht länger dabei zu sehen, wie der See zugemüllt wird. Sie haben sich zum Ziel gesetzt, den See zu säubern