Vatikan veröffentlicht Grundsatz-Erklärung „Verstöße gegen die Menschenwürde“: Papst wettert gegen Geschlechtsanpassungen

Klare Worte, dir Diskussionen auslösen dürften.
In einer neuen Grundsatz-Erklärung hat Papst Franziskus Abtreibungen und das Austragen von Kindern durch Leihmütter als schwere Verstöße gegen die Menschenwürde angeprangert. Zudem geißelte das Oberhaupt der katholischen Kirche zudem Geschlechtsanpassungen sowie die „Gender-Theorie“ als ernsthafte Verstöße gegen die von Gott gegebene Würde des Menschen.
„Uralte Versuchung des Menschen, sich selbst zu Gott zu machen“
„Über sich selbst zu verfügen zu wollen, (...) bedeutet nichts Anderes, als der uralten Versuchung des Menschen nachzugeben, sich selbst zu Gott zu machen“, heißt es in dem Schreiben. Ein menschliches Wesen - wenn auch noch ungeboren - sei immer etwas Heiliges und Unantastbares. Dies gelte in jeder Situation und jeder Phase seiner Entwicklung. Der Abbruch einer Schwangerschaft bedeutet, den „Schutzlosesten und Unschuldigsten von allen“ die Menschenwürde abzusprechen.
Lese-Tipp: 13-Jährige muss nach Vergewaltigung Baby gebären - weil sie nicht abtreiben darf
Der 87 Jahre alte Papst ist strikter Gegner von Abtreibungen. In der Erklärung werden auch Gesetzgebungen kritisiert, die Schwangerschaftsabbrüche fördern. Ähnlich beanstandet das Kirchenoberhaupt auch die Leihmutterschaft. Dabei werde ein Kind zu einem „bloßen Objekt“, die Würde der Frau aus Profitgründen verletzt, heißt es in dem Text. Der legitime Wunsch, ein Kind zu bekommen, könne nicht in ein Recht auf ein Kind umgewandelt werden.
00:51Scheibe platzt im Flieger! Passagier ragt plötzlich aus Fenster
01:51Putin statt Selenskyi! Donald Trump vergreift sich gleich ZWEIMAL im Ton
01:05Urlaubsparadies in Flammen! Tödliche Waldbrände erschüttern Spaniens Küste
01:03Kim Gloss lässt sich die Brüste machen – zum dritten Mal!
01:52Nach Horror-Unfall! Angstzustände bei Anna-Maria und Bushido – wegen ihrer Kinder
01:02Beauty-Eingriff bei „Let's Dance"-Profitänzer! Vadim Garbuzov legt sich unters Messer
00:53Seltener Tornado fegt durchs Wohnzimmer! Mutter und Tochter bleibt nur die Flucht
00:45Menschenfressendes XXL-Krokodil gefangen – nach dreitägiger Jagd!
00:40Heiße Spur bei GZSZ! Entlarvt Toni mit DIESEM Detail ihre Mama als Mörderin?
01:22Toni überkommt ein furchtbarer Verdacht
02:32Klopp enthüllt irre Anekdote! Geheimes Treffen im Privatjet mit Superstar Mbappé
02:18Bitteres Liebes-Aus bei „Die Bachelors“! DAS stellen Sebastian und Nadja jetzt klar
00:53Geister-Fische und XXL-Kreaturen! Unbekannte Welt in der Tiefsee entdeckt
01:49Beichtet Nina Toni die Wahrheit?
01:10Barbara Schöneberger macht „nur noch sexy Content" – mit Bergdoktor Hans Sigl!
00:47Sind Bachelor Tim Reitz und Vivi noch ein Paar?
00:40Gelingt Erik das perfekte Dinner?
00:45Sexy Ballspiele! Evelyn Burdecki begeistert mit ihrem Training in Traumkulisse
02:16Bonnie Tyler ist tot! Sängerin starb „unerwartet" in Portugal
01:55Kandidatin Kim voller Wut! Die Wahrheit hinter ihrem überraschenden Bachelors-Aus
Papst: Körper muss so akzeptiert werden, wie er erschaffen wurde
Bei einer Leihmutterschaft trägt eine Frau für sogenannte Wunscheltern ein Kind aus und überlässt ihnen dieses nach der Geburt. Die Gründe dafür sind vielfältig. In Deutschland ist Leihmutterschaft wie in vielen anderen Staaten verboten. Auch die Vermittlung ist in Deutschland unter Strafe gestellt. In einigen Ländern hingegen ist die Leihmutterschaft teils mit bestimmten Einschränkungen erlaubt.
Lese-Tipp: Aggressive Abtreibungsgegner: Ampel verbietet das Bedrängen von Schwangeren
Bei der Frage der Geschlechtsanpassungen positionierte sich der Vatikan klar: Ein Körper müsse so akzeptiert und respektiert werden, wie er erschaffen wurde. Der menschliche Leib sei mit persönlichen Bedeutungen ausgestattet, insbesondere in seiner geschlechtlichen Beschaffenheit. Die Geschlechtsanpassung berge die Gefahr, die einzigartige Würde zu bedrohen, die ein Mensch vom Moment der Empfängnis an besitze.
Kritik an „Gender-Theorie“
Außerdem sei als Verstoß gegen die Menschenwürde zu bewerten, dass mancherorts Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung inhaftiert, gefoltert und sogar des Lebens beraubt werden. Jeder Mensch muss der Erklärung zufolge in seiner Würde geachtet und mit Respekt aufgenommen werden. Dennoch sei die „Gender-Theorie“ zu kritisieren, da sie mit dem Anspruch, alle gleich zu machen und Unterschiede auszulöschen, sehr gefährlich sei. In dem Dokument ist von „ideologischen Kolonisierungen“ die Rede.
Lese-Tipp: Von asexuell bis transgender: Was heißt das eigentlich?
Zu den Themen, die in der Erklärung mit der Bezeichnung „Dignitas infinita“ (zu Deutsch: „Unendliche Würde“) angesprochen werden, gehören zudem Krieg, Armut, Migration und Menschenhandel. Auch Gewalt gegen Frauen sei ein weltweiter Skandal. Die Ungleichheiten zwischen Frauen und Männern sind demnach in manchen Ländern sehr gravierend. Femizide, also wenn Frauen aufgrund ihres Geschlechts getötet werden, könnten nicht genug verurteilt werden, so das Schreiben. (uvo; dpa)


