Unwetter über Deutschland im Live-TickerHeftiger Sturm hinterlässt Schneise der Verwüstung
In Freisen (Saarland) hat es am frühen Dienstagabend schwere Unwetter gegeben. Neben Starkregen und Hagel fegte zwischen 17 und 18 Uhr möglicherweise gar ein Tornado durch den Ortsteil Alsweiler. Alle Entwicklungen gibt es hier im Live-Ticker.
Unwetter in Deutschland im Live-Ticker
Key updates
Karim Belbachir
Große Unsicherheiten im Süden - kracht es heute noch mal?
Nachdem die aktuell kräftigsten Gewitter mit Unwetterpotential im Nordosten abgezogen sind und sich auch die aktuellen Gewitter im Westen auf dem Weg nach Nordosten deutlich abschwächen und womöglich sogar auflösen, ist es zur Mittagszeit verbreitet erstmal sehr ruhig.
Größere Unsicherheiten bestehen hingegen im Süden. Die aktuelle Gewitterzelle im Südwesten von Baden-Württemberg könnte sich wieder in Richtung Bodensee, Oberschwaben intensivieren, am Alpenrand entlang ziehen und bis zum Mittag eventuell nochmal Unwetter mit Starkregen und schweren Sturmböen bringen. "Das wäre dann eine deutlich lokalere aber dennoch heftige Entwicklung", wie RTL-Wetterexperte Paul Heger erklärt.
Ab dem späten Nachmittag und Abend bilden sich nochmal einzelne kräftige Gewitter vom Osten Baden-Württembergs und Bayern bis nach Sachsen. Lokal wieder mit Unwettergefahr (Starkregen, Hagel, Sturmböen) aber nicht so gefährlich wie zuvor. Dennoch kann es hier und da kritisch werden, vor allem, weil sich wohl bis zum kommenden Morgen immer wieder Gewitter bilden können.
Größere Unsicherheiten bestehen hingegen im Süden. Die aktuelle Gewitterzelle im Südwesten von Baden-Württemberg könnte sich wieder in Richtung Bodensee, Oberschwaben intensivieren, am Alpenrand entlang ziehen und bis zum Mittag eventuell nochmal Unwetter mit Starkregen und schweren Sturmböen bringen. "Das wäre dann eine deutlich lokalere aber dennoch heftige Entwicklung", wie RTL-Wetterexperte Paul Heger erklärt.
Ab dem späten Nachmittag und Abend bilden sich nochmal einzelne kräftige Gewitter vom Osten Baden-Württembergs und Bayern bis nach Sachsen. Lokal wieder mit Unwettergefahr (Starkregen, Hagel, Sturmböen) aber nicht so gefährlich wie zuvor. Dennoch kann es hier und da kritisch werden, vor allem, weil sich wohl bis zum kommenden Morgen immer wieder Gewitter bilden können.
Gewitterwolken sind heute noch in weiten Teilen unterwegs. dpa
Uli Vonstein
Heftiger Sturm hinterlässt Schneise der Verwüstung
Rund 30 Häuser hat ein Sturm am Dienstagabend im saarländischen Asweiler in der Gemeinde Freisen beschädigt. Ob es sich um einen Tornado handelte, ist n och immer unklar. Verletzt wurde niemand. Der Wind habe in einer Schneise von etwa 100 Metern gewütet, berichtete ein Sprecher des Lagezentrums in Saarbrücken. Ein großes Aufgebot von Feuerwehr, THW und Polizei war vor Ort.
Sebastian
Sturm wirft Zirkuszelt um: Zwei Schwerverletzte
In Marktoberdorf (Ostallgäu) ist ein Zirkuszelt vom Sturm umgeworfen worden. Zwei Menschen wurden darunter begraben, sie kamen laut Polizei schwer verletzt ins Krankenhaus.
Sebastian
Tausende Haushalte in Österreich ohne Strom
Auch in Teilen Österreichs führte die Unwetterfront zu zahlreichen Einsätzen der Feuerwehr. Allein in Tirol mussten die Helfer nach Angaben der Behörden wegen des Starkregens und der Sturmböen 300-mal ausrücken und unter anderem Geröll und entwurzelte Bäume von den Straßen räumen. Auch das Stromnetz wurde im Westen des Landes in Mitleidenschaft gezogen. Tausende von Haushalten waren vorübergehend ohne Strom. Die Gerlosbundesstraße wurde laut Polizei für den gesamten Fahrzeugverkehr bis auf weiteres gesperrt, weil unter anderem ein Sicherungsnetz beschädigt wurde. Der Urlauberverkehr müsse großräumig ausweichen, hieß es.
































