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Ukraine: Putins-Bluthund Kadyrow droht mit weiteren Angriffen in Mariupol und Kiew

Kadyrow will Kiew einnehmen

Putins Bluthund droht wieder: "Wir werden keinen Schritt zurückweichen"

 GROZNY, CHECHEN REPUBLIC, RUSSIA - MARCH 29, 2022: Chechen leader Ramzan Kadyrov R attends a review of the Chechen Republic s troops and military hardware at his residence. On 24 February, Russia s President Putin announced his decision to launch a
Der Machthaber der russischen Teilrepublik Tschetschenien, Ramsan Kadyrow, droht weitere Angriffe auf ukrainische Städte an. (Archivbild)
www.imago-images.de, IMAGO/ITAR-TASS, IMAGO/Yelena Afonina

Der enge Putin-Verbündete Ramsan Kadyrow droht mit weiteren Angriffen auf ukrainische Städte. In einer Videobotschaft kündigt der Machthaber der russischen Teilrepublik Tschetschenien an, es werde weitere Kämpfe geben – und zwar nicht nur in Mariupol. Kadyrow, der als Putins Bluthund gilt, will die ukrainische Hauptstadt Kiew einnehmen.

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Kadyrow will Luhansk und Donezk "vollständig befreien"

Ramsan Kadyrow hält sich womöglich in der Ukraine auf. Zumindest möchte er, dass es die Menschen glauben. Er soll sogar seinen 14-jährigen Sohn mit in den Ukraine-Krieg genommen haben.

Der tschetschenische Machthaber drohte bereits der Kiewer Führung. Nun spricht Kadyrow von weiteren Angriffen in der Ukraine. „Es wird eine Offensive geben... nicht nur auf Mariupol, sondern auch auf andere Orte, Städte und Dörfer", sagt Kadyrow in einem Video, das auf seinem Telegramm-Kanal veröffentlicht wurde.

Seine Ziele: Erst werde man Luhansk und Donezk "vollständig befreien", danach Kiew und alle anderen Städte einnehmen. Für ihn sei eines klar: „Wir werden keinen Schritt zurückweichen.“

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Russland stellt Kommando in der Ukraine um

Doch trotz zahlreicher Angriffe und Drohungen kommt Putin offenbar nicht so voran, wie geplant. Nun soll Russland seine Kriegsführung in der Ukraine sogar umorganisieren. Der Kreml soll einen neuen Kommandeur mit Syrien-Erfahrung an deren Spitze der „Spezial-Operation“ gesetzt haben.

Demnach wird die Militäroperation von dem General Alexander Dwornikow geleitet , heißt es einem westlichen Regierungsvertreter zufolge. Dwornikow hat umfassende Kriegserfahrung aus Syrien. Er ist zuletzt Befehlshaber im südlichen Wehrbezirk Russlands gewesen. Für seinen Einsatz im Syrien-Krieg wurde er 2016 von Präsident Wladimir Putin mit dem Heldenstatus ausgezeichnet.

Offiziell wurde der Kommandowechsel von russischer Seite zunächst nicht bestätigt. Ob der Wechsel in Zusammenhang mit Kadyrows Drohung steht, bleibt unklar. (jaw, mit dpa)

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