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Trotz Rekordpreisen günstig tanken: 10 Tricks, mit denen Sie Sprit und Geld sparen

Diesel- und Benzinpreise auf Rekordkurs

Spritpreise explodieren! Mit diesen 10 Tricks sparen Sie bis zu 20 Prozent

Rekord-Spritpreise! SO können Sie jetzt trotzdem sparen Tipps & Tricks

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An der Zapfsäule und während der Fahrt: Darauf sollten Autofahrer achten

Tanken ist in Deutschland aktuell teuer wie nie. Benzin und Diesel kletterten im März 2022 auf über 2 Euro pro Liter . Aufgrund des anhaltenden Krieges in der Ukraine hält Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Bündnis 90/Die Grünen) sogar Preise für über 3 Euro für möglich . Die gute Nachricht: Beim Tanken lässt sich trotzdem noch Geld sparen – laut ADAC sogar bis zu 20 Prozent. Wir verraten Ihnen, was an der Zapfsäule und während der Fahrt wirklich einen Unterschied macht.

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#1 Beim Tanken auf die Uhrzeit achten

Wie der ADAC herausgefunden hat, ist die Uhrzeit beim Tanken entscheidend: Eine Auswertung des Automobilclubs zeigt, dass kurz nach sieben Uhr morgens das höchste Preisniveau des Tages feststellbar ist - dann sollten Sie die Zapfsäule also besser nicht anfahren. Am niedrigsten liegen die durchschnittlichen Spritpreise zwischen 18 und 19 Uhr sowie zwischen 20 und 22 Uhr. Dann sparen Sie mehr als sieben Cent je Liter Super E10 und rund sechseinhalb Cent je Liter Diesel.

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#2 Spezielle Apps nutzen

Mit Vergleichs-Apps können Sie zudem feststellen, welche Tankstelle im Umkreis den günstigsten Preis anbietet. Welche Apps sich besonders gut dafür eignen und warum der Standort einer Tankstelle so entscheidend für die Höhe der Spritpreise ist, das verraten wir im Video.

Günstig tanken: So sparen Sie am meisten Geld Benzin & Diesel immer teurer

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#3 Die richtigen Reifen

Es gibt Reifen, die haben weniger Rollwiderstand. Das bedeutet einen geringeren Kraftstoffverbrauch. 5 Prozent Ersparnis sind drin, Sie können sich leicht ausrechnen, was das für Ihren Geldbeutel im Jahr heißt.

Achten Sie außerdem auf den Reifendruck. Ist der Reifendruck nur 0,5 Bar zu niedrig, erhöht das den Spritverbrauch wiederum um 5 Prozent. Also: Reifendruck regelmäßig checken!

#4 Unnötigen Ballast vermeiden

Entfernen Sie ungenutzte Dachaufbauten vom Fahrzeug und misten Sie den Kofferraum aus - alles, was nicht unbedingt mit muss, sollte im Keller oder der Garage bleiben. Denn je mehr Ballast Sie mit sich führen, desto mehr Sprit verbraucht Ihr Auto.

#5 Früh hochschalten

Auch eine vorausschauende und niedrigtourige Fahrweise kann einen echten Unterschied im Verbrauch machen. Beim Anfahren und Beschleunigen sollte der nächsthöhere Gang bei rund 1.500 bis 2.000 Umdrehungen eingelegt werden. Ist eine automatische Schaltempfehlungsanzeige im Fahrzeug vorhanden, empfiehlt es sich, diese zu befolgen. Bei Automatikgetrieben sorgt der wählbare Eco-Modus für kürzere Schaltintervalle und geringere Drehzahlen.

"Letztlich sind der Gasfuß und die Voraussicht des Fahrers für den Verbrauch entscheidend", sagt Dieter Lauffs, Kfz-Experte bei TÜV Rheinland. Wer entspannt im Verkehr mitrollt, hektisches Hin- und Herschalten vermeidet und auf überzogenes Beschleunigen und Bremsen verzichtet, senkt den Verbrauch seines Fahrzeugs und erhöht die Sicherheit für sich und andere.

#6 Klimaanlage sparsam verwenden

Wer im Fahrzeug eine Klimaanlage besitzt, sollte bedenken, dass diese mitunter viel Energie und damit auch Benzin benötigt und sie entsprechend zweckmäßig einsetzen. Ein Dauerbetrieb der Anlage kann den Verbrauch erheblich erhöhen. Laut ADAC könne der Einsatz der Klimaanlage je nach Fahrzeugmodell, Technik und Einsatzbedingungen zu einem Mehrverbrauch von etwa 0,3 bis 1,5 Litern Kraftstoff pro 100 Kilometer führen.

#7 Vorausschauend fahren

Bis zur Ampel Gas geben und dann schnell bremsen? Zu einen geringeren Spritverbrauch führt das nicht. Stattdessen sollten wir vorausschauend fahren, um so wenig wie möglich bremsen zu müssen. Denn: Bremsen verbraucht Energie.

Der ADAC empfiehlt darum, so lange wie möglich die Motorbremswirkung zu nutzen. Heißt konkret: Nehmen Sie beim Heranrollen an eine rote Ampel nicht den Gang heraus, sondern nutzen Sie die Motorbremse. Die meisten Autos seien laut ADAC mit einer Schubabschaltung ausgerüstet, die die Kraftstoffzufuhr im Schubbetrieb komplett absperre.

Gehen Sie darum frühzeitig vom Gas und lassen Sie das Auto bei eingelegtem Gang zum Beispiel die letzten paar hundert Meter auf eine Ortschaft zurollen, statt unmittelbar davor abrupt abzubremsen.

#8 Kurze Strecken vermeiden

Kurz mal zum Bäcker fahren – das kann ja nicht so viel Sprit verbrauchen? Doch, sagt der ADAC. Ist der Motor kalt, verbrauche ein Auto am meisten. Um gleichmäßig zu laufen, benötige zumindest der Ottomotor in der Warmlaufphase ein „fetteres Gemisch“ (mit höherem Kraftstoffanteil) als wenn er auf optimaler Betriebstemperatur laufe.

Besser: Bei kurzer Distanz aufs Fahrrad umsteigen oder einzelne Fahrten zu einer längeren kombinieren. Übrigens: Den Motor im Stand warm laufen zu lassen, sei keine Alternative. Es sei verboten, belaste die Umwelt, koste Extra-Sprit und schädige den Motor, warnt der ADAC.

#9 Motor aus im Leerlauf

An Bahnübergängen, im Stau oder wenn man auf jemanden wartet: Bitte nicht den Motor laufen lassen! Sobald der Motor laufe, verbrauche dieser auch Sprit – auch wenn das Auto nicht fahre. Laut ADAC seien das etwa 0,5 bis 1 Liter pro Stunde.

Als Faustregel zu merken, sei darum: Machen Sie den Motor aus, wenn die Leerlaufzeit voraussichtlich länger als 20 Sekunden dauert. An Bahnübergängen ist das sogar vorgeschrieben.

Neuere Autos haben hierfür praktischerweise meist eine Start-Stopp-Automatik. Wer ein älteres Modell fährt, kann aber auch einfach selbst am Schlüssel drehen. Laut ADAC sei die zusätzliche Belastung für Anlasser und Batterie gerade bei warmem Motor zu vernachlässigen.

#10 Ab in die Inspektion

Zwar seien gerade neuere Fahrzeuge mit einer wartungsfreien digitalen Motorelektronik ausgerüstet, doch es lohne sich dennoch, das Auto regelmäßig zur Inspektion zu geben, rät der ADAC. Einige Ersatzteile seien durchaus relevant für den Kraftstoffverbrauch. So zum Beispiel der Motorluftfilter. Auch ein regelmäßiger Ölwechsel lohne sich. (dpa/dhe/akr)