Alle wichtigen Fragen und Antworten rund um das neue Entlastungspaket

Tankrabatt: Wie viel günstiger wird der Sprit?

Die hohen Spritpreise machen vielen Leuten Sorgen, doch damit könnte bald Schluss sein: Die Bundesregierung hat ein Entlastungspaket für Bürgerinnen und Bürger auf den Weg gebracht.
Die hohen Spritpreise machen vielen Leuten Sorgen, doch damit könnte bald Schluss sein: Die Bundesregierung hat ein Entlastungspaket für Bürgerinnen und Bürger auf den Weg gebracht.
© dpa, Monika Skolimowska, skm cul vco sza yen

03. Mai 2022 - 9:59 Uhr

Endlich Schluss mit den hohen Preisen an der Zapfsäule! Die Bundesregierung hat ein zweites Maßnahmenpaket zur Entlastung der Verbraucher bei den Energiepreisen auf den Weg gebracht. Darunter auch einen Tankrabatt. Doch wann genau werden Diesel und Benzin jetzt günstiger und wie viel können Autofahrer damit wirklich sparen? Alle wichtigen Fragen und Antworten rund um den beschlossenen Tankrabatt, lesen Sie hier.

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Wann kommt der Tankrabatt?

Ab dem 1. Juni soll die Energiesteuer auf Kraftstoffe wie Benzin und Diesel verringert werden. Das bedeutet, es wird deutlich günstiger an der Zapfsäule. Doch einen Haken hat die Sache: Die Absenkung der Energiesteuern ist erst einmal auf drei Monate begrenzt. Sie soll nur vom 1. Juni bis 31. August begrenzt werden.

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Und was denken Sie? Wird Sie das neue Paket wirklich entlasten?

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Wie viel günstiger wird es wirklich?

Rein rechnerisch bedeutet die Senkung der Energiesteuer für Autofahrer an der Zapfsäule:

  • bei Benzin muss etwa 30 Cent pro Liter weniger gezahlt werden,
  • bei Diesel ca. 14 Cent pro Liter weniger
  • bei Erdgas (CNG/LNG) 4,54 EUR/MWh (entspricht ca. 6,16 ct/kg) weniger
  • bei Flüssiggas (LPG) 238,94 EUR/1.000 kg (entspricht ca. 12,66 ct/Liter) weniger

Das Ganze kostet den Staat übrigens knappe 3,15 Milliarden Euro, die der Staatskasse so durch den Wegfall der Steuer entgehen. Die Energiesteuer ist eine Verbrauchsteuer, die in der Regel in voller Höhe von den Enderbraucherinnen und Enderbrauchern getragen wird.

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Kommt das Geld auch wirklich bei mir an?

Die Mineralölkonzerne sollen die Steuersenkung direkt an den Zapfsäulen weiterreichen. In der Kabinettsvorlage wird darauf verwiesen, dass Wirtschaftsminister Robert Habeck "zur Weitergabe des steuerlichen Vorteils an die Endkunden" die Aufgaben der Markttransparenzstelle beim Bundeskartellamt erweitert habe.

(khe)

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