Können Attacken so verhindert werden?

Studie: Magnesium soll bei Migräne helfen

Migräne - fieser Begleiter im Alltag (Symbolfoto).
Migräne - fieser Begleiter im Alltag (Symbolfoto).
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06. Mai 2021 - 22:44 Uhr

Attacken können verhindert werden

Pulsierende Kopfschmerzen, die über Stunden oder sogar Tage nicht verschwinden wollen - häufig begleitet von Übelkeit und Licht- und Geräuschempfindlichkeit. Migräne kann ein fieser Begleiter im Alltag sein. US-Forscher haben herausgefunden, dass es nicht immer starke Medikamente braucht. Stattdessen soll Magnesium vorbeugend helfen und Attacken bei Migräne-Patienten verhindern.

Studie aus den USA

Mit Hilfe von 3.626 Probanden – davon circa 900 Migräne- oder Kopfschmerz-Patienten – wurde in den USA der Zusammenhang zwischen Magnesium und Migräne untersucht. Die Forscher fanden heraus, dass die meisten der Probanden nicht genügend Magnesium mit der Nahrung zu sich nahmen und bei den Migräne- und Kopfschmerz-Patienten gehen die Wissenschaftler, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen Kopfschmerz-Attacken und zu wenig Magnesium.

Die Probanden mit ausreichend Magnesium im Blut hatten ein geringeres Risiko für Migräne. Die Ergebenisse legen nahe: Wer regelmäßig ausreichend Magnesium zu sich nimmt, kann Migräne-Attacken vorbeugen.

Bei einem akuten Anfall kann Magnesium aber nicht viel ausrichten. Stattdessen sollte man im Alltag darauf achten, dass der Körper ausreichend versorgt ist mit dem Mineral.

Magnesium in vielen Lebensmitteln enthalten

Gesundheitslexikon: Magnesium
Unter anderem Bananen und Nüsse enthalten viel Magnesium.
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Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt zum Beispiel Erwachsenen ab 25 Jahren - auch ohne Migräne eine tägliche Zufuhr von 300 mg bei Frauen und 350 mg bei Männern. Einen etwas erhöhten Bedarf haben Schwangere und stillende Frauen, genauso wie junge Männer im Alter von 15 bis 25 Jahren.

Die gute Nachricht ist: Theoretisch kann man seinen kompletten Tagesbedarf über die Nahrung abdecken, denn Magnesium ist in vielen – meist pflanzlichen – Lebensmitteln enthalten, wie zum Beispiel Nüssen, Sonnenblumenkernen, Bohnen, Erbsen, Vollkorngetreide oder Bananen. Auch Mineralwasser kann eine gute Quelle sein.

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Rezepte mit besonders viel Magnesium

Sie wollen bei Ihrer Ernährung auf eine gute Magnesium-Zufuhr achten? Auch kochbar.de finden Sie viele Anregungen. Wie wäre zu Beispiel zum Kaffee am Sonntag mit einem herzhaften Walnuss-Marzipan-Hefezopf? Zum Frühstück bietet sich ein Hirse-Porridge mit karamellisierter Banane an. Als Beilage könnte es ja mal ein sämiges Erbsen-Hummus sein – statt des klassischen Pürees. Zu exotisch? Dann passt vielleicht eher die gute alte Hausmannskost in Form einer grünen Bohnensuppe. Dazu ein gutes Stück Joghurt-Vollkornbrot mit Sesam und Sonnenblumenkernen! Sehen Sie – so einfach geht das.

TBI/IJA

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