Bei Oonagh (3) wurde ein Neuroblastom diagnostiziert

Familie verlost ihr Haus für Forschung an Krebsart ihrer kleinen Tochter

11. Januar 2021 - 13:19 Uhr

Mit Haus-Verlosung sollen Spenden gesammelt werden

Damit die Forschung an der seltenen Krebserkrankung ihrer kleinen Tochter vorangetrieben wird, greift Familie Wilkinson zu einer ungewöhnlichen Maßnahme: Sie verlost ihr Haus im englischen Cumbria. Damit wollen die Wilkinsons Spenden für eine Organisation sammeln, die an Heilmethoden für die Krebsart forscht, an der die kleine Oonagh erkrankt ist. Wie das Haus aussieht und wie die Verlosung abläuft, sehen Sie im Video.

Bei Oonagh wurde ein Neuroblastom entdeckt

Bei der kleinen Oonagh wurde ein Neuroblastom entdeckt.
Bei der kleinen Oonagh wurde Ende 2018 ein Neuroblastom entdeckt.
© SWNS via Action Press

Bei der heute dreijährigen Oonagh wurde im Dezember 2018 ein sogenanntes Neuroblastom im ersten Stadium entdeckt. In einer Niere und der Wirbelsäule des Mädchens wurden Tumore gefunden und anschließend entfernt. Die Diagnose habe das Leben der Familie damals völlig auf den Kopf gestellt, erzählt Mutter Samantha Wilkinson. Die Arbeit der Organisation "Neuroblastoma UK" sei in den Behandlungsplan von Oonagh eingeflossen. Der Dreijährigen gehe es heute besser. "Ohne ihre Arbeit könnte das erheblich anders aussehen", sagte Samantha Wilkinson dem Lancaster Guardian.

Durch den Verkauf von Tickets für die Verlosung ihres Hauses soll nun so viel Geld wie möglich gesammelt werden, um die gemeinnützige Organisation zu unterstützen: "Wir versichern, dass alle Erlöse der Organisation zugute kommen und wir nichts davon selbst behalten werden", so Wilkinson. Wie genau die Verlosung funktioniert und wie das Haus, das der glückliche Gewinner bekommt, aussieht, zeigen wir im Video oben.

Haus ist für die fünfköpfige Familie nun zu klein

Familie Wilkinson war ursprünglich nach Dubai ausgewandert und dann nach Spanien gezogen, ist für die Krebstherapie von Oonagh aber in ihr Heimatland zurückgekehrt. Sie planen, wieder ganz nach England zu ziehen – doch mit der Geburt ihres dritten Kindes ist der Familie das Haus zu klein geworden. Künftig soll sich also jemand anderes daran erfreuen: "2020 war für uns alle ein hartes Jahr. Wenn wir jemandem jetzt die Chance geben können, den Schritt ins Eigenheim leichter zu machen, dann tun wir das", schließt Mutter Samatha.