SPD-Chefin Esken im RTL/ntv-Interview

"Grenze zwischen schweren und leichten Waffen nicht eindeutig"

Esken: "Putin wird für diesen Krieg bezahlen müssen" RTL/ntv Frühstart
06:49 min
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Esken: "Putin wird für diesen Krieg bezahlen müssen"

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von Martin to Roxel

Die Kritik an dem zögerlichen Handeln der Bundesregierung im Ukraine-Konflikt reißt nicht ab. Weiterhin herrscht Unverständnis, warum Deutschland nicht in der Lage ist, schwere Waffen zu liefern. Auch die Pressekonferenz von Bundeskanzler Olaf Scholz hat daran offensichtlich nicht viel geändert. Die SPD Co-Parteivorsitzende Saskia Esken sagte am Mittwoch dazu im RTL/ntv Frühstart: "Die Grenze zwischen schweren und leichten Waffen verläuft ja nicht sehr eindeutig. Insofern ist nicht ganz klar, was da gemeint ist."

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"Appell von Melnyk ist verständlich"

Was damit gemeint sein könnte, wird Esken wohl am heutigen Mittwoch vom ukrainischen Botschafter erfahren. Esken trifft sich im Laufe des Tages mit Andrij Melnyk zum Austausch, der womöglich deutliche Worte an die SPD-Chefin richten wird.

Esken zeigte dafür aber auch Verständnis: "Er sieht sein Land mit Vernichtung, mit Zerstörung bedroht. Er sieht Freunde, er sieht Familie, er sieht sein Volk mit dem Leben bedroht. Und deswegen ist alle Empörtheit und aller starker Appell, den er immer wieder zum Ausdruck bringt, auch nachvollziehbar und verständlich."

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