RTL/ntv-Trendbarometer

Trauen die Deutschen den Ampelparteien zu, die Probleme des Landes zu lösen?

22 Prozent trauen aktuell der SPD zu, mit den Problemen in Deutschland am besten fertig werden zu können, der Union hingegen nur noch 7 Prozent. Aktuell trauen somit weniger Bundesbürger der Union politische Kompetenz zu als der FDP oder den Grünen.
22 Prozent trauen aktuell der SPD zu, mit den Problemen in Deutschland am besten fertig werden zu können, der Union hingegen nur noch 7 Prozent. Aktuell trauen somit weniger Bundesbürger der Union politische Kompetenz zu als der FDP oder den Grünen.
© AP, Markus Schreiber, MS

20. Oktober 2021 - 9:39 Uhr

Politische Kompetenz - Union trauen das nur noch 7 Prozent zu

Die Ampel-Parteien haben einen weiteren Schritt in Richtung Regierung gemacht: Sie beginnen in dieser Woche mit den Koalitionsverhandlungen. Aber trauen die Menschen den künftigen (wahrscheinlichen) Regierungsparteien auch zu, mit den Problemen im Land fertig zu werden? Diese Frage beantwortet das aktuelle Trendbarometer von Forsa im Auftrag von RTL und ntv.

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Politische Kompetenz: SPD kann Vorsprung ausbauen

Bei der Einschätzung der politischen Kompetenz kann die SPD den Vorsprung vor der Union weiter vergrößern:

  • 22 Prozent trauen aktuell der SPD zu, mit den Problemen in Deutschland am besten fertig werden zu können, der Union hingegen nur noch 7 Prozent.
  • Damit trauen aktuell weniger Bundesbürger der Union politische Kompetenz zu als der FDP (9 Prozent) oder den Grünen (10 Prozent).
  • Knapp die Hälfte der Wahlbürger (48 Prozent) traut weiterhin keiner Partei zu, mit den Problemen in Deutschland fertig werden zu können.

Wirtschaftliche Lage: Deutsche werden pessimistischer

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Und die Deutschen werden pessimistischer: Die Wirtschaftserwartungen haben sich gegenüber der Vorwoche deutlich eingetrübt: Nur noch 22 Prozent gehen davon aus, dass sich die wirtschaftlichen Verhältnisse in Deutschland in den kommenden Jahren verbessern werden. 54 Prozent (+ 8 Prozentpunkte) rechnen hingegen mit einer Verschlechterung der ökonomischen Lage, 22 Prozent erwarten keine Veränderung.

Möglicherweise spielen hier auch die steigenden Energiepreise eine Rolle, die die Deutschen mit großer Sorge betrachten, wie eine weitere Forsa-Umfrage im Auftrag von RTL und ntv ergeben hat.

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Sonntagsfrage: SPD käme auf 26 Prozent, FDP verbessert sich

Wäre am Sonntag Wahl, würden die meisten Bürger ähnlich abstimmen: Drei Wochen nach der Bundestagswahl bleibt der Abstand zwischen SPD und Union unverändert:

  • Die SPD käme wie in den beiden Vorwochen auf 26 Prozent und liegt damit weiter 6 Prozentpunkte vor der Union.
  • Die Union kommt auf unverändert 20 Prozent.
  • Die FDP kann sich im Vergleich zur Vorwoche um einen Prozentpunkt auf 15 Prozent verbessern.
  • Die Werte für die Grünen (16 Prozent),
  • die Linke (5 Prozent)
  • die AfD (9 Prozent) ändern sich gegenüber der Vorwoche nicht.
  • Die sonstigen Parteien verlieren einen Prozentpunkt und kommen aktuell auf 9 Prozent.