Begraben unter Schutt und Asche

Sie wollten eine "ganz normale Familie sein": Putins Bomben töten Katias große Liebe

Putins Bomben töten Katias große Liebe Zerstörung in Markhalivka
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Zerstörung in Markhalivka
Putins Bomben töten Katias große Liebe

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Sie wollten heiraten, eine Familie gründen – doch der Krieg hat alles zerstört. Bei einem russischen Bombenangriff auf das kleine Örtchen Markhalivka in der Ukraine hat Katia ihren Freund verloren, begraben unter den Trümmern ihres Hauses. Dabei waren sie kurz zuvor noch aus Kiew nach Markhalivka geflohen, weil sie sich hier sicherer fühlten als in der Hauptstadt. Doch Putins Bomben holten sie ein – und rissen auch ihre Cousine mit gerade einmal 12 Jahren mit in den Tod.

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Katia: Jeder Knochen in Maschas Körper wurde gebrochen

Mascha, Katias Cousine, war gelähmt. „Sie wurde von den Steinen erschlagen“, erzählt Katia weinend. „Jeder einzelne Knochen in ihrem Körper wurde gebrochen.“ Auch Maschas Vater Igor wurde unter den Trümmern begraben. Nach dem Anschlag steht er unter Schock, zieht wie in Trance einige der wenigen verbliebenen Besitztümer aus den Trümmern. „Ich lag in meinem Bett, es gab diese Riesenexplosion. Alles fiel auf mich und dann lag ich unter den Trümmern“, erzählt Igor RTL-Reporterin Kavita Sharma.

Sechs Menschen sollen bei dem Anschlag in Markhalivka getötet worden sein. Katia will in den Trümmern nur noch ihre wichtigsten Dokumente suchen und den zerstörten Ort dann für immer verlassen. (dgö)

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