„Er war ein absolut liebevoller Vater"

Vater soll Baby zu Tode geschüttelt haben – Mutter hält trotzdem zu ihrem Verlobten

09. Dezember 2021 - 17:35 Uhr

Der kleine Jason soll massive Hirnblutungen erlitten haben

Ein 33-Jähriger muss sich seit Freitag vor dem Landgericht Hildesheim verantworten: Er soll seinen zwölf Wochen alten Sohn zu Tode geschüttelt haben. Der kleine Jason soll massive Hirnblutungen erlitten haben. Den Tod des Kindes nahm der Deutsche laut Anklage zumindest billigend in Kauf. Ihm wird Totschlag zur Last gelegt. Die Mutter hält trotzdem zu ihrem Verlobten. Die 25-Jährige sagt: "Er war ein absolut liebevoller Vater." Warum sie von seiner Unschuld überzeugt ist, erzählt sie im Video.

Mutter: "Abends habe ich den Anruf bekommen, dass mein Sohn reanimiert wird"

Der Vater sei am 25. März alleine mit dem Baby zu Hause gewesen. "Der Kleine war müde. Schläfrig, hatte kein Fieber. Ich bin zu einem Click and Meet gegangen. Und habe abends dann den Anruf bekommen, dass mein Sohn reanimiert wird. Ich bin den Tag über mit meiner Mutter und meiner Oma unterwegs gewesen", erzählt Jaqueline Grabow, die Mutter des Kleinen. Als sie nach Hause kam, sei das ganze Wohnzimmer voller Sanitäter gewesen. "Der Kleine lag auf der Wickelkommode, wurde beatmet. Ich durfte auch gar nicht weiter in den Raum. Ich wurde direkt wieder herausgebracht und dann wurde er abtransportiert."

Mutter hofft auf Freispruch ihres Verlobten

Das Paar ist überzeugt: Ihr Sohn habe sich beim Milchtrinken verschluckt. Außerdem sei der Kleine einen Tag vor seinem Tod geimpft worden. Jaqueline Grabow hofft, dass ihr Verlobter freigesprochen wird und die Wahrheit an den – wie sie behauptet - "Impfschäden" ans Licht komme. "Mein Sohn hat die sogenannte Sechsfach, Achtfachimpfung bekommen. Die Nebenwirkung dieser Impfung sind halt Hirnschwellungen oder Hirnblutungen, können im schlimmsten Fall auftreten. Ist bei unserem Sohn passiert. Wir haben es zu spät gesehen und daraufhin ist unser Kind halt verstorben", so die 25-Jährige.

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Vater sitzt in U-Haft

Die Anklage sieht das anders: Sie ist überzeugt, dass der kleine Jason starb, weil sein Vater ihn geschüttelt hat. Jason habe röchelnde Geräusche gemacht und sei blau angelaufen - daraufhin habe der Vater den Notruf alarmiert. Der 33-Jährige sitzt seit April in U-Haft, beim Prozessauftakt wollte er sich nicht äußern.