„Entertainment hat mit Mobbing nichts gemein“

"Promis unter Palmen": Mobbing gegen Claudia Obert - Désirée Nick macht ihrem Ärger Luft

Désirée Nick (l.) nimmt ihre Kontrahentin Claudia Obert (r.) in Schutz.
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29. April 2020 - 10:30 Uhr

Désirée Nick schreibt Wutbrief bei Facebook

Beim Trash-TV-Format "Promis unter Palmen" hat es am vergangenen Mittwoch (23. April) ordentlich gescheppert. Schon vorher, als Kabarettistin Désirée Nick (63) und die selbsternannte Mode-Ikone Claudia Obert (58) sich noch einen Schlagabtausch lieferten, ging es heftig zu. Doch in der letzten Folge hat sich unter den Kandidaten etwas zugetragen, was allgemeinhin als "Mobbing" bezeichnet werden kann. Das schwarze Schaf der Runde: Claudia Obert, die auch von Nick stets unter Beschuss stand. Ausgerechnet von genau dieser Kontrahentin wird Claudia jetzt in Schutz genommen.

„Zwischen mir und Claudia war es ein Schlagabtausch von Frau zu Frau“

 Claudia Obert, Inhaberin der Boutique Luxus Clever , bei der Wiedereröffnung der Filiale Hamburg Stadthausbrücke Michaelis-Forum nach Lockerung der Corona-Maßnahmen. Hamburg, 20.04.2020 *** Claudia Obert, owner of the boutique Luxus Clever, at the r
Claudia Obert hat nach der Teilnahme an dem TV-Format ordentlich zu knabbern.
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In einem langen Facebook-Post erklärt sich Désirée Nick und macht ihrem Ärger Luft: "Was da gestern gegen Claudia ablief, hat in mir menschlichen Ekel ausgelöst. Zwischen mir und Claudia war es ein Schlagabtausch von Frau zu Frau, gestern sah man eine primitive Horde unterbelichteter Mitläufer die einem frauenverachtetem "Führer" und Schwachmaten der sich als "Mentor" darstellt, in MENSCHENVERACHTENDER WEISE kollektiv gefolgt sind, so dass es mich persönlich an die dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte erinnert hat."

Claudia Obert wurde förmlich rausgeekelt

Claudia Obert wurde tatsächlich von ihren "Promis unter Palmen"-Mitstreitern Carina Spack (23), Bastian Yotta (43) oder Matthias Mangiapane (36) beschimpft und förmlich aus der Show geekelt. Am Ende der Sendung verließ sie völlig fertig freiwillig das Feld. Und genau dieses Herausmobben ihrer einstigen Streitkumpanin findet die Nick inakzeptabel.

„Entertainment hat mit Mobbing nichts gemein“

Vor allem Yottas Verhalten kritisiert sie scharf: "(...) Der Vollhonk wagt es, sich als ein spiritueller Mentor auszugeben? Ich halte dieses Auftreten für kriminell, sittenwidrig und illegal - der Typ ist Falschgeld vom Scheitel bis zur Sohle." Der Ex-Dschungelcamper ist für die 63-Jährige allerdings nur die Spitze des Eisberges. Sie zieht alle Mitstreiter in die Verantwortung und appelliert an die Vorbildfunktion. "Leute, Entertainment hat mit Mobbing nichts gemein. (...) Menschliche Dummheit verbreitet sich schneller als Corona. Sie ist als Virus wesentlich gefährlicher, weil sie Fans und Nachahmer findet, Jugendliche infiziert und zur Vernichtung einzelner Personen (Gruppen) aufruft. Ich distanziere mich von diesem Pöbel, der gestern sein wahres ICH gezeigt hat: so und nicht anders sind sie. Solches Gesindel sind nicht meine Kollegen!", distanziert sich Nick eindeutig.

Und so kommt es, dass die spitzzüngige Désirée am Ende ihres Wutbriefs ihrer Kontrahentin verbal die Hand reicht: "Claudia darf gerne auf ein Sektchen vorbeikommen, der Moët steht schon kalt! Ich geh bei ihr später vorbei und kaufe 5 Paar Schuhe!"

Im Video: So schlimm war „Promis unter Palmen“ für Claudia Obert

Die Show ist für Claudia mittlerweile endlich vorbei - die Unternehmerin hat gerade erst die Wiedereröffnung ihrer Boutique in Hamburg gefeiert. RTL war mit dabei.